Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Studiengang Fahrzeug Interieur Design

06.04.2006


An der Hochschule Reutlingen wird ein neuer Studiengang angeboten: Fahrzeug Interieur Design



Initiiert durch die Studiendekanin Design Prof. Brigitte Scheufele und den Hochschulrat wurde ein Studiengang geschaffen, der sich von den klassischen Transportation Design Studiengängen dadurch abhebt, dass hier der Schwerpunkt explizit auf Interieur gelegt wird. Durch den Standort in Süddeutschland besteht die einmalige Chance, die Nähe zu den deutschen Automobilherstellern mit dem Renommee und dem Know-how der Hochschule Reutlingen im Textilbereich zu verbinden und Praxisnähe zu gewährleisten.



Im Bachelorstudiengang Fahrzeug Interieur Design (BA) werden Kernkompetenzen im Bereich Material & Farbe, Entwurf und 3D Visualisierung vermittelt. Ziel ist es, am Ende des Studiums komplexe gestalterische und funktionale Zusammenhänge eines Fahrzeug-Interieurs darstellen und unter Praxisbedingungen umsetzen zu können.

Voraussetzungen sind zeichnerische Fertigkeiten, Formgefühl und Interesse an technischen Zusammenhängen, denn die Besonderheit bei der Gestaltung des Fahrzeug-Interieurs besteht in seiner komplexen Aufgabenstellung.

Das Programm ist interdisziplinär ausgerichtet und fördert die Entwicklung innovativer Gestaltungsansätze und das Erkennen und Begreifen aktueller Trends. Wichtige Bestandteile sind die Analyse der Markterfordernisse, das Verstehen der Kundenbedürfnisse und das Einbeziehen von technischen und ergonomischen Anforderungen, die Analyse von Formen und Materialien sowie die Vermittlung gestalterischer, handwerklicher und digitaler Arbeitsmethoden.

Das Masterprogramm bietet die Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen.

Drei neue Professoren wurden als Fachleute aus der Praxis berufen:

Professorin Andrea Lipp - ehemals Leiterin Design Interior - Neoplan Bus GmbH,
Prof. Dr. Richard Schilling - ehemals Projektleiter Vliesstoffe - Degussa,
Prof. Michael Goretzky - ehemals Leiter CAD Design - Smart

Bewerbungsschluss für den Bachelor- und Masterstudiengang ist der 15. Juni 2006, Studienbeginn jeweils nur im Wintersemester. Zugangsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang ist die Fachhochschulreife sowie die Vorlage einer Mappe mit 15 künstlerischen Arbeiten, die für die Eignungsprüfung erforderlich ist.

Zugangsvoraussetzung für den Masterstudiengang ist der erfolgreiche Abschluss eines Erststudiums in einem gleichartigen oder verwandten Designstudiengang sowie die Vorlage der Abschlussarbeit, eine zusätzliche Eignungsprüfung erfolgt nicht.

Weitere Infos dazu erteilt das Sekretariat der Fakultät Textil & Design:
Telefon (vormittags) 07121/271-8001
oder
Studiendekanin Prof. Brigitte Scheufele
brigitte.scheufele@reutlingen-university.de
Tel.: 07121/271-8029

Rita Maier | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-reutlingen.de

Weitere Berichte zu: Design Interieur Masterstudiengang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics