Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Parkplatz-Garantie neben der Luxuswohnung in luftiger Höhe

09.12.2005


Patentierte Weltneuheit "CarLoft" vor Baubeginn in Berlin-Kreuzberg


http://www.porr-solutions.com



Mit dem eigenen Auto im Fahrstuhl vor die Haustüre: Für diese wortwörtlich abgefahrene Idee hat das als Weltneuheit patentierte "CarLoft"-Projekt in Berlin-Kreuzberg die notwendige Baugenehmigung vom zuständigen Bezirksamt erhalten. Im Frühjahr 2006 soll der Baustart für das sechsstöckige Gebäude mit insgesamt elf luxuriösen Wohnungen von 150 bis zu 250 Quadratmetern Fläche (ab 450.000 Euro Kaufpreis für die kleinste Einheit) erfolgen. Dafür hat der Besitzer künftig in seinem Nobel-Loft den - auch im politisch grünen Szenebezirk heiß begehrten - Parkplatz und einen rund 50 Quadratmeter großen Garten auf der gleichen Etage rund um die Uhr ungestört sicher - selbst im fünften Stockwerk.

... mehr zu:
»Auto »Parkplatz


Bevor der erste Bagger anrollen darf, muss die eigens gegründete TOPOS.Paul-Lincke.Höfe GmbH & Co.KG in Kooperation mit dem Projektentwickler PORR Solutions jedoch 50 Prozent der großzügig konzipierten Wohnungen verkauft haben. "Wir machen die immer dicht besiedeltere Innenstadt attraktiver. Denn Berlin hat einen hohen Grundwasserstand, deshalb wäre es viel zu teuer, für Parkflächen in die Tiefe zu gehen. Wir gehen deshalb einfach in die andere Richtung nach oben", glaubt Geschäftsführer Johannes Kauka gegenüber pressetext an den Erfolg des Vorhabens, das die Vorzüge eines Einfamilienhauses mit denen der klassischen Stadtwohnung verknüpfen möchte. Die Eigenwerbung verzichtet jedenfalls auf falsche Bescheidenheit und vertraut dem Motto: "Die neue Art zu leben!"

Der ursprüngliche Gedanke, das eigene Auto mit nach oben zu nehmen und quasi neben dem Schlafzimmer abstellen zu können, war Mit-Erfinder und Architekt Manfred Dick übrigens bei einem gepflegten Glas Kölsch gekommen. In der Praxis werden zwei spezielle Schwerlast-Fahrstühle mit den Maßen 2,80 x 6,00 Meter die Autos der Besitzer zum jeweiligen Carport neben der Gartenterrasse hieven, ein kleiner Elektrochip speichert die jeweilige Zugangsberechtigung und das korrekte Stockwerk. Die ganze Prozedur dauert nicht mehr als zwei bis drei Minuten. Dafür gehören dann die Angst vor hässlichen Lackkratzern durch übermütige Nachtschwärmer am geliebten PS-Traum oder der unbequeme Gang in düstere Tiefgaragen der Vergangenheit an. Selbst für den Ausfall der Technik haben die Erfinder vorgesorgt, eine Mobilitätsgarantie übernimmt in diesem Fall die Kosten für den Leihwagen oder das rasch gerufene Taxi.

Das kreative Duo Kauka/Dick plant übrigens mittelfristig, auch in den ähnlich verstopften Metropolen Hamburg, München und London mit "CarLoft" effektive Abhilfe für die finanziell besser situierte Klientel zu schaffen. Schließlich hat das Deutsche Institut für Standortmarketing vor kurzem passend analysiert: "Das Leben in der Stadt hat sich noch stärker kompakt, urban und vor allem mobil entwickelt. Der Trend sind kurze Wege, weil lange Arbeitswege und ständig steigende Benzinpreise für Pendler das Wohnen im Grünen zu einem nahezu unmöglichen Spagat werden lassen."

Frank-Michael Rall | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.carloft.de
http://www.porr-solutions.com
http://www.difu.de

Weitere Berichte zu: Auto Parkplatz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Photovoltaik in Gebäudehüllen: Von der Nische zum Massenmarkt
13.03.2019 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Smartes Energiemanagement im Eigenheim
05.03.2019 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Im Focus: Goldkugel im goldenen Käfig

„Goldenes Fulleren“: Liganden-geschützter Nanocluster aus 32 Goldatomen

Forschern ist es gelungen, eine winzige Struktur aus 32 Goldatomen zu synthetisieren. Dieser Nanocluster hat einen Kern aus 12 Goldatomen, der von einer Schale...

Im Focus: Wichtiger Mechanismus der Antigenpräsentation in Wächterzellen des Immunsystems enträtselt

TWINCORE-Forscher entschlüsseln, wie der Transport von Antigenfragmenten auf die Oberfläche von Immunzellen des Menschen reguliert wird

Dendritische Zellen sind die Wächter unserer Immunabwehr. Sie lauern fremden Eindringlingen auf, schlucken sie, zerlegen sie in Bruchstücke und präsentieren...

Im Focus: Selbstheilender Lack aus Maisstärke lässt kleine Kratzer durch Wärme verschwinden

Ein neuer Lack aus Maisstärke ist wegen der besonderen Anordnung seiner Moleküle in der Lage, durch Wärme kleine Kratzer von selbst zu reparieren: Die Vernetzung über ringförmige Moleküle macht das Material beweglich, sodass es die Kratzer ausgleicht und diese wieder verschwinden.

Oberflächliche Mikrokratzer in der Autokarosserie oder auf anderen Hochglanzoberflächen sind harmlos, aber ärgerlich. Gerade im Luxussegment zeichnen sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Magnetische Mikroboote

21.03.2019 | Physik Astronomie

Protein BRCA1 als Stress-Coach

21.03.2019 | Biowissenschaften Chemie

Möglicher Ur-Stoffwechsel in Bakterien entdeckt

21.03.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics