Stammdaten in der Logistik digitalisieren: Der Schlüssel zum Erfolg

Stammdaten in der Logistik digitalisieren

Die Folgen eines beispielsweise zu voll beladenem Regal können mitunter verheerend sein. Und auch nur wenn die Stammdaten bekannt sind, können IT-Systeme sinnvoll eingesetzt werden – denn sie bilden die Basis für eine zielführende Nutzung.

Doch obwohl Unternehmen sich dessen bewusst sind, vernachlässigen viele immer noch die vollständige Erfassung und kontinuierliche Pflege der wichtigen Stammdaten.

Die Gründe: zu zeitaufwändig, zu lästig – und oft werden Studenten für diese Aufgabe angeworben. Die Folge sind fehlerhafte und unvollständige Daten, die für Unternehmen oft mehr Aufwand als Nutzen mit sich bringen.

Softwarelösungen für ein effizientes Stammdaten-Management

Die Logistik rückt in Unternehmen im Zuge einer ganzheitlichen Supply-Chain-Optimierung mehr und mehr in den Fokus der Wertschöpfung. Im Kontext der digitalen Transformation setzen immer mehr Firmen auf softwaregestützte Lösungen, die im Zusammenspiel mit dem übergeordneten Enterprise Resource Planning System die gesamte Logistik organisieren.

Um den Prozess zu vereinfachen, unterstützen moderne Lagerverwaltungssysteme (LVS) auch ein kontinuierliches Stammdaten-Management. Damit ein LVS effektiv genutzt werden kann, müssen Stammdaten konsequent erfasst und regelmäßig aktualisiert werden.

Wer die Effizienz seiner Logistikprozesse steigern, Einsparungen erzielen und Fehler minimieren möchte, der muss auf intelligente Lösungen zur Erfassung, Auswertung und Weiterleitung von Stammdaten setzen.

Kontinuierlich Daten erfassen – und weitere Informationen daraus ziehen

Wie viele Teile sollten sich auf Lager befinden? Wie viele können im Lager gehalten werden? Wann wird Nachschub benötigt? Um diese Fragen zu beantworten, ist eine kontiuierliche Pflege der Stammdaten notwendig.

Denn Stammdaten sind Informationen, die einen Lagerartikel beschreiben und dabei helfen, ihn einzuordnen und später wiederzufinden. Sie stellen konkrete Eigenschaften von Produkten dar, die das Handling innerhalb der Supply-Chain beeinflussen. Ohne die vollständigen Bestandsinformationen lassen sich diese Fragen nicht beantworten.

Artikelinformationen wie Maße, Gewicht und vielleicht sogar ein Foto, die einen Artikel identifizierbar machen, geben zudem Aufschluss über den geeigneten Lagerort. Schnelldreher (Artikel, die in 80 Prozent der Aufträge enthalten sind), sollten besonders leicht zu erreichen sein.

Darüber hinaus gibt es rechtliche Restriktionen, die nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen beachtet werden müssen. Richtlinien wie Zusammenlagerungsverbote oder das Gebot zur Chargentrennung geben zum Beispiel vor, welche Waren man wo und wie lagern muss.

Wenn solche Informationen zu Produkten und Lagerorten gewissenhaft dokumentiert sind, kann das LVS die Logistikabläufe optimal steuern. Optimierungen hinsichtlich der Lagerung lassen sich so ebenfalls bei Bedarf einfach vornehmen.

Mit professioneller Unterstützung verschaffen sich Unternehmen oft einen Wettbewerbs- und Know-how-Vorsprung. Logistikberater helfen dabei, den Status quo ihrer Kunden in Sachen Stammdatenmanagement zu erörtern und auf Basis analytischer Auswertungen Vorschläge für Optimierungen vorzunehmen.

Eine herstellerunabhängige Logistikberatung hat einen weiteren Vorteil: sie definieren die Datenqualität unabhängig der eingesetzten Gewerke und betrachten die einzelnen Prozesse im Gesamtkontext.

Als neutrale Partner sind diese im besten Fall über die gesamte Projektlaufzeit an der Seite ihrer Kunden und beraten diese bezüglich nachhaltiger Logistik- und Optimierungsstrategien.

Media Contact

Marcel Wilhelms, General Manager EPC Ehrhardt + Partner Consulting

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