Logistik-Kongress: Tansponder versus Barcode

Verdrängt der Einsatz von Transpondern die EAN-Strichcodierung? Diese und andere Fragen diskutierten die 150 Teilnehmer des 5. IIR Logistik-Kongress Toplog 2002 im Januar in Rüsselsheim.

Die Vorteile der neuen Radiofrequenz-Identifikation (RFID) liegen sind bekannt: Schnelle und zuverlässige Identifikation durch Transpondertechnologie, komfortabel und dabei robust gegenüber Schmutz oder Nässe. Dennoch ist er nach Ansicht von Andreas Füßler von der Centrale für Coorganisation, kein Allheilmittel: „RFID kann nur eine Ergänzung zum Strichcode sein.“ In seinem Fachbeitrag erläuterte er das Tracking und Tracing – die Ermittlung des aktuellen Status einer Sendung und die nachträglich rekonstruierbare Sendungshistorie – mittels Transpondereinsatz. Ein Nachteil sind die derzeit noch deutlich höheren Kosten. Er betonte, dass nur ein Mix der Technologien unter der Voraussetzung eingeführter RFID-Standards Erfolg verspreche.

Die erfolgreiche Implementierung und IT-Anbindung von Barcodesystemen veranschaulichte Christoph Brezansky von der Steyr Daimler-Puch Fahrzeugtechnik. Er gab einen Ausblick, wie zukünftig mithilfe eines zweiteiligen Barcodes – mit jeweils eindeutiger Präfix und Identnummer – eine hohe Prozesssicherheit bei minimiertem manuellen Aufwand erreicht werden kann. Weitere Themen auf dem TOPLOG 2002 waren: Outsourcing, Kommissionierung und Lagerhaltung und Logistikkonzepte der Zukunft wie virtuelle Logistik oder Collaborative Logistics.

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