Mit kombiniertem Elektro- und Benzinmotorantrieb: EnBW erprobt Autos mit Hybridantrieb

Zehn Toyota Prius sollen im mehrjährigen Einsatz Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit belegen – Weiterer Beitrag der EnBW zum Umweltschutz

Die EnBW Energie Baden-Württemberg erprobt Autos mit kombiniertem Elektro- und Benzinmotorantrieb: Zehn solcher Hybridfahrzeuge vom Typ Toyota Prius sollen in mehrjährigem Alltagsbetrieb ihre Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit belegen. „Wir werden den Versuch auch durch ein Verbrauchs- und Abgasmessprogramm begleiten“, so EnBW Vorstandsmitglied Dr. Klaus J. Kasper am Freitag bei der Übernahme der Hybridautos in den EnBW Fuhrpark in Karlsruhe. „Von den Ergebnissen dieses Begleitprogramms versprechen wir uns eine Antwort auf die Frage, ob Hybridfahrzeuge unter hiesigen Verkehrsbedingungen eine sinnvolle und wirtschaftlich vertretbare Alternative zu herkömmlichen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor sein können.“ Die EnBW leiste damit einen weiteren Beitrag zum konkreten Umweltschutz.

Die von der EnBW käuflich erworbenen Hybridautos werden unter Dauerbetriebsbedingungen in ganz verschiedenen Bereichen der EnBW eingesetzt – für den überwiegend innerstädtischen Verkehr an den Standorten Stuttgart und Karlsruhe, aber auch im landesweiten Netz der EnBW Regionalzentren und im Langstreckeneinsatz. Durch diesen Einsatz-Mix erhofft sich die EnBW Aufschluss über die „Alltagstauglichkeit unter Realbedingungen“ der im Anschaffungspreis erheblich über Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb liegenden Hybridautos.

Im Rahmen des begleitenden Messprogramms werden – unter anderem – das Verbrauchsverhalten unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen, die – insbesondere für den innerstädtischen Verkehr relevanten – Abgasminderungsmöglichkeiten.

In Japan ist der auf dem europäischen Markt neue Toyota Prius bereits seit mehreren Jahren im Einsatz. Von herkömmlichen fünfsitzigen Personenwagen unterscheidet sich der Prius durch sein Antriebskonzept: Neben einem 1,5 Liter-Benzinmotor mit 53 kW (72 PS) Leistung sitzt unter der Fronthaube auch noch ein 33-kW Wechselstrom-Synchronmotor, dessen Antriebsbatterie eine Nennspannung von 274 Volt hat. Je nach Einsatzort und Betriebsbedingungen kann der Prius nur elektrisch oder nur mit Benzinmotor – oder auch von beiden Motoren gleichzeitig – bewegt werden. Zum Nachladen der Batterie trägt auch das Bremssystem bei, das die Bremskräfte zur „Energierückgewinnung“ nutzt. Verbrauchswerte und Abgasemissionen des Prius sollen deutlich günstiger sein als bei einem PKW vergleichbaren Gewichts mit herkömmlichem Antrieb.

Media Contact

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Weitere Informationen:

http://www.enbw.com

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