Studie der HdM zur Wirkung von Print

Die Stärken, aber auch mögliche Defizite von Printmedien in der Marken und Unternehmenskommunikation zeigt eine soeben veröffentlichte Studie der Hochschule Medien (HdM) in Stuttgart und der Print Media Academy der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Demnach behalten gedruckte Medien im Vergleich zu Web 2.0 und TV eine hohe Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit. Print punktet durch die intensive Nutzung gerade kaufkräftiger Zielgruppen. Druckmedien stehen für anspruchsvolle Informationsaufbereitung sowie für eine entschleunigte und nachhaltige Medienrezeption, die eine hohe Werbewirkung induziert.

Wie die Projektstudie des Studienganges Werbung und Marktkommunikation der HdM in Kooperation mit der Heidelberg Print Academy deutlich macht, werden gedruckte Botschaften im Vergleich zu elektronischen Medien positiver erinnert. Print erweist sich als das einprägsamere Medium, das Werbebotschaften längerfristig bei den Konsumenten verankert. Die Ergebnisse belegen: Druckmedien sind unaufdringlich. Der Werbekontakt wird nicht als störend empfunden, sondern bewusst zugelassen. Im Mediamix erreicht Print hohe Glaubwürdigkeit und eine zielgruppengenaue Ansprache. Fazit der Autoren: „Die Gutenberg-Galaxis hat viel Potenzial.“

Die Studie wurde im Wintersemester 2007/2008 vom Studiengang Werbung und Marktkommunikation der Hochschule der Medien mit Diplomanden und Bachelorabsolventen unter Leitung von Professor Dr. Franco Rota und Dozent Axel Schirle durchgeführt. Die gesamte Studie umfasste drei Teilbereiche: zunächst die Auswertung von 80 veröffentlichten einschlägigen Untersuchungen, von denen 20 intensiv ausgewertet wurden. Ein weiterer Teil umfasste einen Vergleichtest von aktuellen Werbeanzeigen, Internet-Bannerwerbung und TV-Werbespots mit Probanden.

Der dritte Teilbereich bestand aus einem Expertengespräch mit Vertretern aus der Druckindustrie, der Wissenschaft, der Werbung und der Auftrag gebenden Industrie. Das Ergebnis der Teiluntersuchungen der Studie verdeutlicht in der Synopse die Werbewirkung von Druck- und elektronischen Medien und gibt Hinweise für den erfolgsorientierten Einsatz von Print.

Ausgehend von Erkenntnissen über die Vermittlung von Informationen und Werbeanzeigen und -botschaften in Printmedien zeigen die Autoren konkret die Stärken von gedruckten Medien auf – unabhängig von Erscheinungsform oder Herausgeber. Darüber hinaus wird deutlich, wie Print im Mediamix mit TV und Internet höchste Werbewirkung erzielen kann. Insgesamt gibt die Studie der Printmedien-Community wichtige Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen an die Hand. Marketingentscheider, Kreative, Print Buyer können dadurch Printprodukte noch gezielter und erfolgreicher einsetzen.

Die Studie in Form einer 65-seitigen Broschüre „Die Stärken von Print in der Marken- und Unternehmenskommunikation“ ist zu beziehen über die HdM (Florian Fahrbach, Hochschule der Medien, fahrbach@hdm-stuttgart.de) beziehungsweise über die Print Media Academy, Heidelberg, Telefon: 06221/924929, E-Mail: pma-info@heidelberg.com, www.print-media-academy.com.

Die elektronische Fassung finden Sie unter:
http://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20080528124159
Kontakt
Prof. Dr. Franco Rota
Prorektor / Studiengang Werbung und Marktkommunikation
Telefon: 0711 8923 2001
E-Mail: rota@hdm-stuttgart.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen

Hier bietet Ihnen der innovations report interessante Studien und Analysen u. a. aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, Medizin und Pharma, Ökologie und Umwelt, Energie, Kommunikation und Medien, Verkehr, Arbeit, Familie und Freizeit.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Besser kleben im Leichtbau

Projekt GOHybrid optimiert Hybridverbindungen Leichtbau ist in der Mobilitätsbranche essentiell. Im Zuge der Mischbauweise mit Leichtmetallen und Faser-Kunststoff-Verbunden rücken hybride Klebverbindungen in den Fokus. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungen der Materialien…

Benchmark für Einzelelektronenschaltkreise

Neues Analyseverfahren für eine abstrakte und universelle Beschreibung der Genauigkeit von Quantenschaltkreisen (Gemeinsame Presseinformation mit der Universität Lettland) Die Manipulation einzelner Elektronen mit dem Ziel, Quanteneffekte nutzbar zu machen, verspricht…

Solarer Wasserstoff: Photoanoden aus α-SnWO4 versprechen hohe Wirkungsgrade

Photoanoden aus Metalloxiden gelten als praktikable Lösung für die Erzeugung von Wasserstoff mit Sonnenlicht. So besitzt α-SnWO4 optimale elektronische Eigenschaften für die photoelektrochemische Wasserspaltung, korrodiert jedoch rasch. Schutzschichten aus Nickeloxid…

Partner & Förderer