Klimamodelle von ganz Europa mit bisher unerreichter Genauigkeit

Beispiel von Klimamodellen: Regenfälle über Europa<br>© Augustin Colette, INERIS<br>

Diese basieren auf globalen Simulationsmodellen, die im Rahmen des 5. IPCC-Sachstandsberichts erstellt und von den Forschern präzisiert wurden. Diese Simulationen für das 21. Jahrhundert ermöglichen eine viel genauere Darstellung der lokalen Phänomene und Wetterextreme.

Die ersten Analysen bestätigen einen signifikanten Anstieg in der Häufigkeit von Wetterextremen: starke Regenfälle, Hitzewellen und Dürreperioden. Die Daten des Euro-Cordex-Projekts [5] wurden kürzlich veröffentlicht und stehen nun allen Wissenschaftlern zur Verfügung.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse können neue, genauere Studien zu den Auswirkungen des Klimawandels in Europa auf die Luftqualität, die Hydrologie und Wetterextreme realisiert werden; alles Bereiche, die zu den Schlüsselsektoren (z.B. Energie, Gesundheit und Landwirtschaft) gehören.

[1] CNRS – französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung

[2] Météo-France – französischer Wetterdienst

[3] CEA – französische Behörde für Atomenergie und alternative Energien

[4] INERIS – französisches Institut für Umweltschutz und Umweltgefahren in der Industrie

[5] EURO-CORDEX ist der europäische Teil der internationalen CORDEX-Initiative, die über das Weltklimaforschungsprogramm (WRCP) koordiniert wird, und sich mit der Frage beschäftigt, wie sich der Klimawandel bis zum Ende des Jahrhunderts auf die verschiedenen Regionen in Europa auswirken wird.

Quelle: Pressemitteilung des CNRS – 02.12.2013 – http://www2.cnrs.fr/presse/communique/3347.htm

Redakteur: Clément Guyot, clement.guyot@diplomatie.gouv.fr

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