Zu viel heiße Luft – was schützt unser Klima

Unimagazin zeigt Forschungsprojekte zum Klimaschutz an der Universität Hannover


Die fortschreitende Klimaveränderung und damit einhergehende Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen stellen ein globales Problem dar. Welche Strategien es zur Lösung dieses Problems gibt, zeigen 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Universität Hannover in der neuesten Ausgabe des Unimagazins „Zu viel heiße Luft – was schützt unser Klima“.

Die Forschungsprojekte beleuchten zwei verschiedene, miteinander kombinierbare Wege. Zum einen kann Energie so produziert werden, dass weder Ressourcen verbraucht noch klimaschädliche Substanzen produziert werden. Die natürlichen Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biogas könnten mehr und effektiver genutzt werden. Zum Beispiel beschäftigen sich Ingenieure mit dem Bau und dem Anschluss leistungsfähiger Offshore-Windparks und suchen ergiebige Quellen für Biogas. Politikwissenschaftler denken darüber nach, wie die regenerativen Energien so unterstützt werden können, dass sie gegen die konventionelle Erzeugung aus Kohle, Gas und Uran eine Chance haben.

Zum anderen kann der Energieverbrauch und der Ausstoß klimaschädlicher Gase verringert werden. Hier bietet sich ein großes Potenzial, das derzeit billiger zu haben ist als die (noch) teure Erzeugung aus nicht versiegenden Quellen. Veränderte Verkehrsführung und Verlegung von Transporten auf die Schiene sorgen für niedrigere Belastung mit Klimagasen, neuartige Isolierung von Wohn- und Geschäftshäusern senkt den Energieverbrauch erheblich.

Sollten Sie Interesse an einer Berichterstattung über die Forschungsthemen des Unimagazins haben, können Sie es mit beiliegendem Fax oder per E-Mail (info@pressestelle.uni-hannover.de) bei der Universität Hannover bestellen.

Media Contact

Dr. Stefanie Beier idw

Weitere Informationen:

http://www.uni-hannover.de

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Dieser Themenkomplex befasst sich primär mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und den auf sie wirkenden Umweltfaktoren, aber auch im weiteren Sinn zwischen einzelnen unbelebten Umweltfaktoren.

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