EU-Kommission gibt gruenes Licht fuer die steuerliche Foerderung des Dieselrussfilters

Bundesumweltminister Juergen Trittin hat den Vorschlag von EU-Kommissar Guenter Verheugen fuer eine neue europaeische Abgasnorm „Euro-5“ begruesst. Danach soll ab 2010 der Grenzwert fuer die Emission von Russpartikeln durch Dieselautos 5 Milligramm pro Kilometer betragen. „Die EU-Kommission gibt damit gruenes Licht fuer die steuerliche Foerderung von Fahrzeugen, die den neuen Grenzwert vorzeitig erfuellen“, sagte Trittin.

Der neue Grenzwert kann nach heutiger Erkenntnis nur durch den Einbau von Partikelfiltern eingehalten werden. „Da die zukuenftige Euro-5-Norm spaetestens ab dem Jahr 2010 fuer alle neuen Diesel-Pkw gilt, brauchen wir steuerliche Anreize, um die Markteinfuehrung des Filters zu beschleunigen“, sagte Trittin. Bereits im Fruehjahr 2003 hatten der Bundesumweltminister und seine damalige franzoesische Amtskollegin Bachelot-Narquin eine gemeinsame Initiative zur Minderung der Partikelemissionen aus Kraftfahrzeugen beschlossen. Die steuerliche Foerderung von Dieselfahrzeugen mit Russfiltern wurde bereits in Oesterreich, den Niederlanden und fuer Teile Norditaliens beschlossen.

Sinnvoll ist der Dieselrussfilter nicht nur bei neuen, sondern auch bei aelteren Fahrzeugen. Denn der Altbestand an Diesel-Pkw und dieselbetriebenen Kleinlieferfahrzeugen stellt mittlerweile ein grosses Problem dar. Dies gilt besonders im Hinblick auf die Belastung der Luftqualitaet in Ballungsraeumen mit Feinstaub. „Deswegen sollte auch die Nachruestung dieser Fahrzeuge mit einfachen Partikelfiltern steuerlich beguenstigt werden“, so der Bundesumweltminister.

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Michael Schroeren BMU-Pressereferat

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