Umweltverträgliche Entsorgung von Tiermehl und Tierfett

Jetzt im Internet: Leitfaden für Anlagenbetreiber, Beschäftigte und Behörden

Für die Verbreitung von BSE (Bovine spongiforme Enzephalopathie) unter Rindern ist vermutlich Tiermehl von erkrankten Tieren verantwortlich. Durch das am 1. Dezember 2000 erlassene Verfütterungsverbotsgesetz fallen in Deutschland jährlich rund eine Million Tonnen Tiermehl und Tierfette an, die nun umweltverträglich entsorgt werden müssen. Fachleute sind sich darüber einig, dass nur thermische Behandlungsverfahren, also die Verbrennung oder die Verwendung als Brennstoff, dafür geeignet sind. Über die Einzelheiten informiert der Leitfaden „Technische Anforderungen und allgemeine Empfehlungen für die Entsorgung von Tiermehl und Tierfett in Verbrennungsanlagen“. Das Umweltbundesamt (UBA) stellt ihn auf seiner Homepage unter der Adresse www.umweltbundesamt.de zum Herunterladen bereit. Der Leitfaden wird ergänzt durch zwei Listen mit geeigneten Anlagen (Tierkörperbeseitigungsanlagen und Verbrennungsanlagen).

Der Leitfaden benennt auf über 60 Seiten technische Anforderungen und gibt den Betreibern von Behandlungsanlagen Empfehlungen, wie sie mit diesen Stoffen umgehen sollten. Er wurde im Auftrag des Bundesumweltministeriums und unter fachlicher Begleitung des Umweltbundesamtes erstellt.

Ergänzt wird der Leitfaden durch eine Liste der in Deutschland zugelassenen Tierkörperbeseitigungsanlagen sowie eine Liste der Verbrennungsanlagen, die befugt sind, verarbeitete Säugetierabfälle aus anderen Mitgliedsstaaten zur Verbrennung oder zur Verwendung als Brennstoff entgegenzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

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Karsten Klenner idw

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