Der neue Schlagrotor-Einsatz der "pulverisette 14"

In der neuen Rotor-Schnellmühle „pulverisette 14“ haben wir einige neue Funktionen einbringen können, die das Mahlen von schwierigen Materialien möglich macht. Das neue Zubehör mit der Bezeichnung Schlagrotor-Einsatz, Best.-Nr. 14.285.00 besteht aus einem 8-Rippen-Rotor, dem Schlagleisteneinsatz und einem 1 mm Trapezlochsieb. Für verschiedene Anwendungen sind auch andere Rotoren und Trapezlochsiebe erhältlich.

Durch die Anwendung eines Schlagleisteneinsatzes wird der Siebring geschont, das grobe mittelharte und spröde Mahlgut wird am Schlagleisteneinsatz vorzerkleinert und durch den größeren Abstand zwischen Siebring und Rotor schonender vermahlen.

Ein paar Beispiele aus dem Laboralltag verdeutlichen die neue Anwendungsmöglichkeit. Die max. Aufgabegröße für die „pulverisette 14“ lag früher bei 8 – 10 mm. Jetzt können auch Proben bis zu 2 cm aufgegeben werden: 100 g Futtermittel-Pellets < 20 mm wurden im 1. Durchgang mit dem Schlagleisteneinsatz (ohne Siebring) innerhalb 3 min auf ca. 5 mm vorzerkleinert und im 2. Durchgang mit einem 0,5 mm Trapezlochsieb in 8 min fein vermahlen. In der Vergangenheit war es nicht möglich, z.B. Rohlakritz auf der „pulverisette 14“ zu vermahlen. Das Mahlgut verschmolz und verklebte schon – mit dem gröbsten Siebring – nach wenigen Gramm. Mit dem Schlagleisteneinsatz, einem 1 mm Trapezlochsieb und einem Rotor mit 12 Rippen kann nun 70 g Rohlakritz < 15 mm in einem Arbeitsgang innerhalb 1 min problemlos fein vermahlen werden. Der eingesetzte Siebring ist frei von Ablagerungen oder Verklebungen, so dass auch größere Mengen gemahlen werden können.
Ein letztes Beispiel verdeutlicht noch einmal den interessanten Einsatz: Eine Alginatprobe < 300 µm sollte so vermahlen werden, dass die mittlere Korngröße bei etwa 30-40 µm liegt. Mit dem Umrüstsatz für größere Mengen, dem Standard-Siebring 80 µm und einem 24-Rippenrotor können über die Zuteilrinne "laborette 24" max. 25 g in 90 min gemahlen werden. Auch durch diese extrem langsame Zugabe verfärbte sich das Alginat, die Temperaturentwicklung zwischen Rotor und Siebring war noch zu groß.
Im 2. Versuch wurde der Standard-Siebring mit dem Schlagleisteneinsatz und dem im Ø etwas größeren 80 µm-Trapezlochsieb vermahlen: 100g der fast weißen Alginatprobe konnten innerhalb 1 Std. ohne Verfärbung des Musters gemahlen werden. 

Zu erwarten sind auch günstigere Mahlverhalten von leicht fettigen oder Proben mit Restfeuchte, wie Samen oder Nüsse.

Kontakt:

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Laborgerätebau
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D-55743 Idar-Oberstein

Tel.: 0 67 84/70-146 
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