Multiple Sklerose: Neues aus Forschung und Klinik


Zum fünften Mal richtet der Bundesverband der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft ein internationales Symposium aus. Es findet am Freitag und Samstag, 17. und 18. November, mit rund 300 Teilnehmern im Philosophiegebäude der Universität Würzburg am Hubland statt. Auf dem Programm steht auch ein Benefizkonzert.

Die bislang nur teilweise heilbare Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste zur frühzeitigen Behinderung führende Erkrankung des Zentralnervensystems. In Deutschland sind mehr als 120.000 Menschen an der MS erkrankt, weltweit sind es schätzungsweise 2,5 Millionen. Die Zulassung effektiver Medikamente, die den Verlauf der Krankheit beeinflussen können, sowie wichtige neue Erkenntnisse über die Entstehung und den Verlauf der MS haben in den vergangenen Jahren die Behandlung der Patienten verbessert.

Bei dem Symposium wird über „Neues aus Forschung und Klinik“ diskutiert. Neben Beiträgen über das Zustandekommen, die bildgebende Darstellung und die Behandlung der entzündlichen Vorgänge im Nervensystem der MS-Patienten sollen auch die neuen Erkenntnisse zur Entstehung der Entmarkung der Nerven sowie zur möglichen therapeutische Beeinflussung durch innovative Behandlungsansätze zur Sprache kommen.

Benefizkonzert: Classical Brass 2000

Das Benefizkonzert zu Gunsten der Forschung über die Multiple Sklerose beginnt am Freitag, 17. November, um 19.30 Uhr in der Neubaukirche. Unter dem Titel „Classical Brass 2000“ spielen das Bläserensemble Paul Schemm und Solisten der Baden-Württembergischen Philharmonie sowie der Musikhochschule Köln (Meisterklasse) Auszüge aus Orchestersuiten von Bach, Haydn, Händel und Vivaldi. Außerdem werden Trompetenkonzerte von Telemann und Hummel sowie Orgelwerke von Bach und Reger zu Gehör gebracht.

Die Karten kosten 30 Mark (ermäßigt 20 Mark) und sind im Vorverkauf erhältlich im Sekretariat der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg unter T (0931) 201-5751. Außerdem wird es eine Abendkasse geben.

Die Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG) wurde 1952 mit dem Ziel gegründet, die Interessen von MS-Patienten zu vertreten. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen aber auch die Initiierung und Koordination von Forschungsprojekten, die Förderung des wissenschaftlichen Austausches und die bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Patienten auf dem aktuellen Kenntnisstand. Zusätzlich unterstützt die DMSG Spezialkliniken, Wohnprojekte und barrierefreie sowie behindertengerechte Einrichtungen.

Weitere Informationen: Sekretariat der Klinischen Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie an der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg, T (0931) 201-5756.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

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Robert Emmerich idw

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