INM beteiligt sich an europaweitem Großprojekt zu schweißbarem Rostschutz

In einer Salzsprühkammer werden die neuen Rostschutzbeschichtungen auf ihre Beständigkeit überprüft. Quelle: Uwe Bellhäuser, frei nur in Zusammenhang mit dieser Meldung.

Im Projekt Weldaprime bringt das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien seine Expertise aus der Nanokomposit-Technologie ein. In diesem europäischen Projekt entwickeln die Partner Rostschutzbeschichtungen für großindustrielle Anwendungen. Die neuen Schutzbeschichtungen für Stähle sollen zinkfrei und schweißbar sein. Gleichzeitig können sie sich durch besondere Nanopartikel selbst reparieren. Als einer von elf Partnern aus sieben EU-Ländern beteiligt sich das INM an diesem Projekt, dessen Koordination die European Welding Federation innehat.

Weldaprime wird im Rahmen des siebten EU-Forschungsrahmenprogramms (7 FRP) mit rund fünf Millionen Euro gefördert und ist auf drei Jahre angelegt.

Ab 2014 wird Horizont 2020, das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, sich an das Forschungsrahmenprogramm anschließen. Horizont 2020 wird alle forschungs- und innovationsrelevanten Förderprogramme der Europäischen Kommission zusammenführen.

Ihr Experte:

Dr. Carsten Becker-Willinger
INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien
Leiter Nanomere®
Tel: 0681-9300-196
carsten.becker-willinger@inm-gmbh.de

Das INM erforscht und entwickelt Materialien – für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen? Dabei bestimmen vier Leitthemen die aktuellen Entwicklungen am INM: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für medizinische Oberflächen, Neue Oberflächenmaterialien für tribologische Anwendungen sowie Nano-Sicherheit und Nano-Bio. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 195 Mitarbeiter.

http://www.inm-gmbh.de

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Dr. Carola Jung idw - Informationsdienst Wissenschaft

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Die Materialwissenschaft bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung – d. h. der Entwicklung, der Herstellung und Verarbeitung – von Materialien und Werkstoffen beschäftigt. Biologische oder medizinische Facetten gewinnen in der modernen Ausrichtung zunehmend an Gewicht.

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