Energieversorgung und Leitungsdiagnostik auf dem Bus

Solche Funktionen bis hin zu einer Einbindung in Asset Management-Systeme erforderten bislang separate Diagnosemodule und Software-Tools und damit erhebliche weitere Investitionen. Eine Advanced Fieldbus Power Supply (A-FPS) überwacht sein Segment nicht nur auf Überlast und Kurzschluss, sondern beobachtet darüber hinaus kontinuierlich die physikalischen Parameter des Feldbusses. Das heißt Spannung und Strom im Trunk, Kommunikations- und Rauschpegel, Asymmetrien und Jitter.

Fehler lassen sich nicht nur per Diagnosis Communication Module (DCM) über den FF H1 an Management-Software übergeben, sondern sie werden stets auch über einen potenzialfreien Relaiskontakt gemeldet. Zudem erlaubt es eine serielle Schnittstelle an der Gerätefront, bei Bedarf gleich vor Ort detaillierte Daten mit Standard-Terminal-Programmen auszulesen. Warnungen lassen sich bei einer Verschlechterung der Übertragungsqualität auf dem Bus proaktiv auslösen, so dass rechtzeitig vor Ausfall eines Segments eingegriffen werden kann. Anwender können den Schwellenwert der Leitungsgüte für die Warnung individuell per Drehregler am Modul anpassen.

Die kompakten Geräte sind auf der DIN-Schiene oder in einem bus-Carrier installierbar, der Module für bis zu acht einfach oder vier redundant versorgte Segmente aufnimmt. Die Trägersysteme sind zur bequemeren Handhabung außerdem in angepassten Ausführungen für spezielle Host-Systeme und deren Steckverbinder erhältlich, etwa für Emerson Delta V, Yokogawa Centum VP sowie demnächst für Honeywell- und Invensys-Steuerungen. Jedes Power Supply-Modul besitzt einen integrierten Abschlusswiderstand, der sich beim Einsatz von Host-Systemen mit eigenem Bus-Terminator jedoch auch abschalten lässt.

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