Signale im Feld mit Ethernet-E/A-Modulen sicher erfassen

E/A-Signale lassen sich damit direkt an Fertigungsmaschinen in widriger Einsatzumgebung erfassen und verarbeiten. Aufgrund der Schutzart IP 65, dem erweiterten Temperaturbereich und der Schutzbeschaltungen erspare man die Anschaffung teurer Schaltschränke. Die E/A-Module gibt es laut Addi-Data mit den Funktionen Zähler und digitale E/A, analoge E/A und Längenmessung. Sie lassen sich untereinander kaskadieren und synchronisieren und verfügen über den selben Anschlussblock, der aus Ethernet, Trigger/Synchro und 24-V-Spannungsversorgung besteht.

Ohne Speziallösungen könne der Anwender auf der Grundlage von Standard-Ethernet, mehrkanalige, synchrone und dynamische Messeinrichtungen verwirklichen.

Wenn dezentrale Lösungen direkt auf Maschinen montiert werden, sind sie täglichen Belastungen wie Stromspitzen, Vibrationen, Schmutz oder extremen Temperaturen ausgesetzt. Deshalb sind die E/A-Module in einem robusten Metallgehäuse untergebracht und entsprechen der Schutzart IP 65, das heißt, sie sind gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Sie sind außerdem im erweiterten Temperaturbereich von –40 bis 85 °C einsetzbar und mit zahlreichen Schutzbeschaltungen ausgerüstet, beispielsweise einer galvanische Trennung bis 1000 V oder Kurzschluss- und Verpolungsschutz.

M12- oder M18-Schraubsteckverbinder wurden, so Addi-Data weiter, den üblichen Steckerverbinder vorgezogen um die Verdrahtung zu erleichtern und Montagezeiten zu reduzieren.

Der Ethernetswitch dient dazu, mehrere E/A-Module zu kaskadieren. Weil das Synchronisationssignal außerhalb des Ethernetnetzes weitergeschleift wird, kann der Anwender mehrere Module im µs-Bereich synchronisieren. Dadurch lassen sich Messsysteme beliebig zusammenstellen, heißt es weiter.

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Udo Schnell MM MaschinenMarkt

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