Warenausgangsleistung mit automatisiertem Hochregallager fast verdoppelt

Freud und Leid liegen für die Getränkeindustrie an heißen Sommertagen dicht beieinander. Steigenden Ab- und Umsätzen auf der einen Seite stehen durchgängige Produktionszeiten und die Nutzung aller erdenklichen Lagerkapazitäten gegenüber. Dabei ist die Erhöhung der Produktion in der Getränkeindustrie relativ einfach umzusetzen.

Anspruchsvolle Herausforderung ist hingegen eine an die Produktion angepasste Lagerung und schnelle Versandbereitstellung. Besonders in Spitzenzeiten, wie etwa dem Sommer 2006, sind flexible Warenpuffer und effiziente Warenflüsse gefordert, um den Produktionsausstoß zentral und ohne unnötige Kapitalbindung zu lagern und die Nachfrage ohne Verzögerung zu decken. Der Markt und dessen Wettbewerb ist von den Attributen schnell, günstig, hohe Mengen und gute Qualität geprägt.

Vor diesem Hintergrund hat der Abfüllbetrieb den Intralogistikanbieter SSI Schäfer Noell, Giebelstadt, Mitte 2006 mit der Modernisierung und Erweiterung seines Produktionswerkes im brandenburgischen Baruth beauftragt. Ziel des Projektes war die Konzentration der Läger und Vermeidung von Saisonlägern in Spitzenzeiten sowie die Gewährleistung der Liefersicherheit und -fähigkeit durch effizientere Abläufe, verbesserte Flächennutzung und optimierte Bereitstellung.

Nach einer Ausschreibung erhielten die Automatisierungsspezialisten aus Giebelstadt den Zuschlag für die schlüsselfertige Erstellung eines zusätzlichen 14-gassigen Automatik-Palettenlagers mit knapp 45000 Palettenstellplätzen. Für den Erweiterungsbau, der bei laufendem Betrieb in die Produktions- und Lagerprozesse integriert wurde, zeichnet SSI Schäfer als Generalunternehmer verantwortlich für Planung, Genehmigungsverfahren und das komplette Bau-Engineering nebst der 8000 m2 großen Bodenplatte des Hochregallagers und Errichtung eines 20 m × 41 m großen Zwischengebäudes – bis hin zum Brandschutz mit Sprinkleranlage.

Lager-Spezialist bietet umfangreiche Leistungen an

Im Bereich der Intralogistik reichte der Leistungsumfang von Anlagenlayout, Dach und Wand sowie dem Regalstahlbau über die Lieferung und Installation der Fördertechnik nebst Regalbediengeräten bis hin zur Ausstattung mit der erforderlichen IT und Steuerungstechnik. Außer entsprechenden Referenzprojekten war der Brandenburger Urstromquelle bei der Auftragsvergabe wichtig, einen Ansprechpartner zu haben und bewährte Systeme, leistungsfähige IT und Planungskompetenz aus einer Hand zu erhalten.

Rund 150 verschiedene Getränkesorten vom Mineralwasser bis zum Radler umfasst die Produktpalette der Brandenburger Urstromquelle. Vorwiegend werden diese in 0,5- und 1,5-Liter-Einweggebinde abgefüllt. Mit der neuen Fördertechnik und dem zweiten Hochregallager sind wir nun auch für Nachfragespitzen gut gerüstet.

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Winfried Assmann MM MaschinenMarkt

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