Neuer Schwerpunkt im Programm "Forschung für die Produktion von morgen"

Förderung für kleine und mittlere Unternehmen

Mit einem neuen Schwerpunkt im Forschungsprogramm „Forschung für die Produktion von morgen“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsvorhaben zur Stärkung der Produktion in Deutschland. Es werden Forschungsarbeiten unterstützt, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten. Unternehmen sollen damit in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten.

Gefördert werden sollen jetzt auch Projekte im Bereich der Handhabungstechnik. Es geht hierbei um die Entlastung des Menschen von körperlich schwerer, monotoner oder gefährlicher Arbeit. Die Handhabungstechnik wird dafür bereits seit 30 Jahren erfolgreich eingesetzt. In den letzten Jahren sind bei Rechnern und Steuerungen sowie Sensoren große Verbesserungen erreicht worden. Hierdurch kann leistungsfähigere und effizientere Handhabungstechnik auch für häufig wechselnde Arbeitsaufgaben entwickelt werden.

Vordringlich erscheinen vor allem die Integration von Mechanik, Steuerung, Software und Sensorik. Verschiedene Sensoren zum Tasten, Hören und Sehen können unbeabsichtigte Berührungen verhindern, den Arbeitsschutz erhöhen sowie Zuverlässigkeit auch unter extremen Bedingungen sicherstellen.

Des weiteren soll zukünftige Handhabungstechnik eine einfache Interaktion mit dem Menschen ermöglichen, zum Beispiel durch intuitive Programmierung oder Spracheingabe mit zusätzlichen Lernfunktionen.

Die entwickelte Handhabungstechnik soll in einer industriellen Pilotanwendung oder unter praxisnahen Bedingungen erprobt werden. Wichtig sind Wirtschaftlichkeitsziele und -nachweise. Erwartet werden „ganzheitliche“ Lösungen, die die Integration in die betriebliche Organisation und die Gestaltung der Arbeitsprozesse mit einbeziehen.

Zuwendungsempfänger können in Deutschland produzierende Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sein.

Alle weiteren Informationen sowie Anträge sind erhältlich beim Projektträger des BMBF für Produktion und Fertigungstechnologien im
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Postfach 36 40
76021 Karlsruhe
Telefon: (0 72 47) 82 52 90

Ansprechpartner für Medien

Pressereferat (LS 13) BMBF-Pressedienst

Weitere Informationen:

http://www.bmbf.de http://www.fzk.de/pft

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