Boeing gründet Internationales Forschungszentrum in Spanien


Boeing wird in Madrid das erste Luftfahrt-Forschungszentrum des Unternehmens außerhalb der USA eröffnen. Mit dieser Initiative, für die Boeing zunächst rund zehn Millionen Dollar investieren wird, stellt sich das größte Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt den zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Umwelttechnologien und des Luftverkehrs-Managements.

"Wir müssen neue Technologien entwickeln, die ein Wachstum des Luftverkehrs ermöglichen und dabei sowohl den Umweltschutz berücksichtigen als auch die Flugsicherheit erhöhen", erklärte der stellvertretende Boeing-Vorsitzende, Harry C. Stonecipher, heute in Madrid. "Boeing bündelt jetzt weltweit Ressourcen, um diese Spitzentechnologien zu entwickeln. Diese werden nicht nur in die Produkte von Boeing einfließen, sondern die gesamte Zukunft der Luft- und Raumfahrt mitbestimmen."

Das neue Technologiezentrum in Madrid, das in den nächsten zwei Monaten seinen Betrieb mit einem Stab von 20 bis 30 Ingenieuren und Wissenschaftlern aufnehmen wird, ist das erste einer ganzen Reihe von internationalen Forschungs-Einrichtungen, die das Unternehmen an verschiedenen Standorten weltweit plant.

Diese globalen Aktivitäten sind Teil des umfangreichen Entwicklungs- und Forschungsbereichs von Boeing. Zentraler Ausgangspunkt dieses Bereichs sind die Teams der Boeing "Phantom Works", die an vielen Orten in den USA an rund 500 Projekten für hoch entwickelte Technologien arbeiten. Darüber hinaus unterhält Boeing in zahlreichen anderen Ländern wie Russland und Australien eigene Entwicklungsbetriebe und kooperiert mit Forschungseinrichtungen und Universitäten. Im Rahmen der neuen Forschungsinitiative in Spanien wird Boeing mit der Polytechnischen Universität von Katalonien in Barcelona zusammenarbeiten.

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