10 Jahre Forschungs- Verbund Sonnenenergie

Prof. Lux-Steiner, Dr. Möller, Prof. Schmid, Dr. Stadermann


Der Forschungs- Verbund Sonnenenergie wird 10 Jahre alt. Er repräsentiert heute mit mehr als 800 Mitarbeitern ca. 80 % der Forschungskapazität für solare und andere erneuerbare Energien in Deutschland.
In den letzten 10 Jahren hat der FVS zu einem neuen Selbstverständnis gefunden. Sichtbare Zeichen für die qualitativ neue Rolle sind:
· der Umzug der FVS- Geschäftsstelle nach Berlin Anfang dieses Jahres, um mit den politischen Entscheidungsträgern noch enger zusammenzuarbeiten,
· verstärkte Kooperationen durch gezielt geförderte Vernetzung der Forschungsaktivitäten,
· Beitritt des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) zum Forschungs- Verbund Sonnenenergie als neues Mitglied. Es komplettiert den Forschungsmix erneuerbarer Energien im FVS.

Die aktuelle Ölpreiserhöhung und die Ökosteuerdebatte zeigen, dass Energiepolitik ein wichtiges Thema ist: Die erneuerbaren Energien bieten nachhaltige Alternativen zu den fossilen Energieträgern und zeigen Wege zur Lösung des Klimaproblems. Das Ziel der Bundesrepublik, den Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland bis 2010 mindestens zu verdoppeln, ist realistisch und absolut notwendig zur Senkung der weltweiten CO2-Emissionen.

Ökonomisch bieten die erneuerbaren Energien die Chance, die Wertschöpfung der Energieproduktion in Deutschland zu realisieren und damit von den Erdölproduzenten unabhängiger zu werden.

Der Forschungs- Verbund Sonnenenergie begrüßt die Erhöhung der Forschungsförderung seit 1999 durch das BMWi und die Einrichtung eines neuen Fonds für vernetzte Grundlagenforschung durch das BMBF. Er kann damit seiner Aufgabe besser gerecht werden, die Forschung für eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland zu koordinieren, zu intensivieren und dazu beitragen, die Spitzenstellung der deutschen Solarenergieforschung in der Welt auch künftig zu halten.

Die erneuerbaren Energien werden zunehmend zu einem markt- und zukunftsfähigen Wirtschaftsfaktor. Die enge Kooperation von Forschung und Wirtschaft ist Voraussetzung einer erfolgreichen Marktentwicklung solarer Technologien. Dafür bietet der FVS einen organisatorischen Rahmen.

Auch in Zukunft sind intensive Forschung und Entwicklung erforderlich, um neue Wege zu weiteren Kostensenkungen und zur Erhöhung der Zuverlässigkeit zu finden und so das Vertrauen in die neuen Technologien zu festigen.
Nur so ist das Ziel realistisch, die solaren und erneuerbaren Energien bis 2050 zur Hauptenergiequelle zu machen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Herausforderung angenommen, durch kooperative Forschung und Technikentwicklung, die Basis für eine umweltgerechte Energieversorgung der Zukunft bereitzustellen. Denn Wissenschaft und Forschung sind der Motor für den Strukturwandel in der Energieversorgung. Die Frage, ob eine Energieversorgung in Deutschland mit Hilfe erneuerbarer Energien möglich ist, beantwortet der FVS mit einem
klaren Ja !

Neues Logo und neue Publikationen
Zur Jubiläumsfeier am 23.10.2000 in der Baden-Württembergischen Landesvertretung wird das neue FVS- Logo präsentiert, das die Dynamik der zukunftsweisenden Solarenergieforschung symbolisieren soll.

Außerdem werden am 23. 10. zwei neue Publikationen vorgestellt:
· Themenheft 2000 „Sonne – Die Energie des 21. Jahrhunderts“. Dabei handelt sich um eine Publikation zur gemeinsamen Jahrestagung von FVS und DGS im Juli 2000 in Freiburg.
· Die neue Selbstdarstellungsbroschüre des Forschungs- Verbunds Sonnenenergie „Gemeinsam forschen für die Energie der Zukunft“
Beide Publikationen können in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Ansprechpartner:
Dr. Gerd Stadermann
Geschäftsführer
T: 030 / 67053-338

Petra Szczepanski
Öffentlichkeitsarbeit
T: 030 / 67053-337
F: 030 / 67053-333
E-Mail: fvs@hmi.de
www.FV-Sonnenenergie.de

Ansprechpartner für Medien

Petra Szczepanski idw

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