Interdisziplinäres Studienprojekt der Universität Stuttgart

Geschäftsideen zum Thema Brennstoffzelle werden gemeinsam von künftigen Betriebswirten und Ingenieuren entwickelt. Beteiligt sind vier Institute mit Vorlesungen und Seminaren, gefördert wird die Maßnahme durch PUSH!.

Zumeist kommen innovative, technologiebasierte Geschäftsideen von Ingenieuren. Deren marktfähige Umsetzung verlangt jedoch wirtschaftlichen Sachverstand. Nachweislich starten Teamgründungen schneller und erfolgreicher, sie etablieren sich dauerhaft besser im Markt.

Auf diesen Erkenntnissen baut das Projekt „Interdisziplinäre Gruppenarbeit zur Stärkung unternehmerischer Kompetenzen am Beispiel Brennstoffzelle“ auf. Die Universität Stuttgart wagt damit im Rahmen ihrer Existenzgründeroffensive einen völlig neuen Schritt:

Eine Projektgruppe, bestehend aus dem Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftliche Planung (LfP, Prof. Erich Zahn, LfP), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V (DLR, Prof. Hans Müller-Steinhagen und Dr. Werner Schnurnberger), dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (FhICT, Herr Dr. Krausa) und dem Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde (IKP, Prof. Peter Eyerer), bieten ab dem Wintersemester 2002/03 interdisziplinäre Veranstaltungen für Studierende im Hauptstudium Betriebswirtschaft und Ingenieurwissenschaften zum Thema „Geschäftsidee Brennstoffzelle“ an.

Das Ziel ist, innerhalb dieses Forums betriebswirtschaftliches und ingenieurwissenschaftliches Grundlagenwissen zur Erstellung eines Businessplans am Beispiel der Brennstoffzelle zu vermitteln. Bei der konkreten Projektarbeit können Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen ausgebaut werden. Das Ziel ist hochgesteckt, doch am Ende des Projekts soll nach der Diskussion der Geschäftsideen letztendlich ein konkreter Businessplan für eine Existenzgründung stehen. Nahtlos schließen Sich daran weitere hochschuleigene Beratungs- und Unterstützungsangebotefür Gründungswillige sowie die enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk „f-cell“ an.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich fachfremdes Know- How anzueignen, zudem werden Studien- und Diplomarbeiten sowie begleitende Doktorarbeiten von allen beteiligten Instituten ermöglicht. Als Leistungsnachweis wird den Teilnehmern ein Zertifikat ausgestellt.

Die Einführungsveranstaltung findet statt am 18. November, 14 Uhr, im Hörsaal der DLR, Pfaffenwaldring 38-40 in Stuttgart-Vaihingen.

Gefördert wird diese Teilmaßnahme durch PUSH!, das Partnernetz für Unternehmensgründungen aus Stuttgarter Hochschulen, bzw. EXIST, das Existenzgründungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ansprechpartner: Projektkoordination Geschäftsidee
Brennstoffzelle, Frau Dipl.-Ing. Gabriele Twardon, Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde, Universität Stuttgart,
Tel.: 0711 / 685-3009
twardon@ikp.uni-stuttgart.de

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