Einfaches und kostengünstiges kabelloses Sensor-Netzwerk

Ein neu entwickeltes kabelloses Netzwerk von Sensorknoten hebt sich durch zahlreiche Vorteile hervor. Es ist kostengünstig, einfach zu warten und verfügt über vielfältige Funktionen wie zum Beispiel Selbstkonfiguration, Multi-Hop und Ad-Hoc. Diese Verbesserung könnte breite Anwendung finden, angefangen bei der industriellen Überwachung und Messung bis hin zur Heimautomatisierung und Patientenkontrolle.

Ein deutsches, auf die Entwicklung vollständig personalisierter kabelloser Anwendungen spezialisiertes, Institut hat kürzlich ein kabelloses Netzwerk mit zehn und mehr Knoten hergestellt. Diese Knoten sammeln und senden Daten direkt oder indirekt mit Hilfe der Multi-Hop-Funktion durch benachbarte Knoten zu einer vorgeschriebenen Basisstation. Diese moderne Technologie garantiert außerdem einen geringen Stromverbrauch (bis zu 8.25mW) und stellt eine flexible sowie preisgünstige Lösung für befestigte, tragbare und mobile Ausrüstungen dar.

Die erhöhte Fehlertoleranz und Redundanz in den Netzwerkpfaden optimieren die Zuverlässigkeit des Systems. Das Netzwerk arbeitet mit 433MHz, 868MHz und 915MHz Frequenzbändern. Die Datendurchsatzrate beträgt 9.2kbits/s im Multi-Hop-Betrieb und ist sogar noch höher ohne eingeschaltete Multi-Hop-Funktion. Außerdem kann dieses kleine Modul in Systeme mit Kleinformfaktoren eingebettet werden. Hierzu gehören z.B. Automatisierungs- oder Netzwerkapplikationen für mehrere Sensoren, sowie das Body- Area-Network-System und Überwachungssysteme.

Mit Hilfe eines Mikroprozessors kann das Modul kürzlich erhaltene Daten im Vorfeld verarbeiten oder die vorher erhaltenen Daten berechnen. Durch digitale oder analoge ADC-Schnittstellen ist bei der Nutzung von mehreren Sensoren eine simultane Aufnahme spezifischer Informationen möglich. Im Gegensatz zu den traditionellen Systemen lässt dieses Netzwerk auch den einfachen Aufbau externer Sensoren an problematischen Stellen zu und bietet den Systementwicklern umfassendere Möglichkeiten für den Einsatz von Sensoren, Effektoren und Nachdatensammlungen.

Weiterhin kann dieses stabile und anpassungsfähige Netzwerk in verschiedenen Anwendungen bei Überwachungs-, Abtastungs- und Effektorenausrüstungen genutzt werden. Dazu gehören: Heimnetzwerke, Bauautomatisierungen, Supply-Chain-Management, Zählungen, Landwirtschaft, industrielle Automatisierungen und Patientenüberwachung. Es besteht Interesse an einer Zusammenarbeit mit Branchen, die die Technologie für Anwendungsentwicklungen nutzen möchten.

Kontakt:

Astrid Strake
ZENIT – Zentrum für Innovation & Technik in Nordrhein-Westfalen GmbH
Dohne 54
P.O. Box 102264
45468 Mülheim
Tel: +49-208-3000442
Fax: +49-208-3000461
Email: st@zenit.de

Media Contact

Astrid Strake ctm

Weitere Informationen:

http://www.zenit.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie

Neuerungen und Entwicklungen auf den Gebieten der Informations- und Datenverarbeitung sowie der dafür benötigten Hardware finden Sie hier zusammengefasst.

Unter anderem erhalten Sie Informationen aus den Teilbereichen: IT-Dienstleistungen, IT-Architektur, IT-Management und Telekommunikation.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Was die Körnchen im Kern zusammenhält

Gerüst von Proteinflecken im Zellkern nach 100 Jahren identifiziert. Nuclear Speckles sind winzige Zusammenballungen von Proteinen im Kern der Zelle, die an der Verarbeitung genetischer Information beteiligt sind. Berliner Forschende…

Immunologie – Damit Viren nicht unter die Haut gehen

Ein Team um den LMU-Forscher Veit Hornung hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem Hautzellen Viren erkennen und Entzündungen in Gang setzen. Entscheidend für die Erkennung ist eine typische Struktur der…

Kleine Moleküle steuern bakterielle Resistenz gegen Antibiotika

Sie haben die Medizin revolutioniert: Antibiotika. Durch ihren Einsatz können Infektionskrankheiten, wie Cholera, besser behandelt werden. Doch entwickeln die krankmachenden Erreger zunehmend Resistenzen gegen die angewandten Mittel. Nun sind Wissenschaftlerinnen…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close