Küchenabfall treibt Biobrennstoffzelle an

Mikroben produzieren aus Glukose Wasserstoff

Das Research Institute of Innovativ Technology for the Earth (RITE) in Kyoto hat in Kooperation mit Sharp eine Basistechnologie für die Produktion von wirksamen Biobrennstoffzellen entwickelt. Anders als herkömmliche Brennstoffzellen benötigen Biobrennstoffzellen keine separate Versorgung mit Wasserstoff, Methanol oder anderen Gasen.

Eine Biobrennstoffzelle setzt sich aus einer Brennstoffzelle und einer Vorrichtung zur Kultivierung spezieller Mikroorganismen zusammen. Die Mikroben produzieren den Wasserstoff aus Glukose, der bei der Weiterverarbeitung von Küchenabfällen entsteht. Der produzierte Wasserstoff dient zur Stromerzeugung. Beide Unternehmen sind zuversichtlich, dass die aus Abfall produzierte Glukose ebenso wie Petrolium im Einzelhandel verkauft werden könnte.

Die Biobrennstoffzellen haben nicht nur den Vorteil sehr klein zu sein, sondern auch bei Raumtemperatur zu funktionieren. Da die verwendeten Bodenbakterien mit einer längeren Lebensdauer ausgestattet wurden, erhöht sich die Wasserstoff-Produktion im Gegensatz zu Konkurrenz-Produkten um das zig-Fache, berichtet NE Asia Online. Ziel beider Partner ist es, eine kleine Biobrennstoffzelle für die Anwendung in Häusern und kleinen Büros zu entwickeln. Die Testphase soll in den nächsten zwei Jahren starten.

Media Contact

Sandra Standhartinger pressetext.austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik

Dieser Fachbereich umfasst die Erzeugung, Übertragung und Umformung von Energie, die Effizienz von Energieerzeugung, Energieumwandlung, Energietransport und letztlich die Energienutzung.

Der innovations-report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Windenergie, Brennstoffzellen, Sonnenenergie, Erdwärme, Erdöl, Gas, Atomtechnik, Alternative Energie, Energieeinsparung, Fusionstechnologie, Wasserstofftechnik und Supraleittechnik.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Anti-Aging-Medikament Rapamycin

…verbessert Immunfunktion dank Endolysosomen. Schutz vor Zunahme entzündungsfördernder Faktoren im Alter. Rapamycin gilt als vielversprechendes Anti-Aging-Medikament, das die Gesundheit im Alter verbessert und den altersbedingten Rückgang der Immunfunktion mildert. Eine…

Textile Innovationen für die ambulante Gesundheitsversorgung

Therapiewissenschaftler*innen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) untersuchen den Einsatz von Zukunftstechnologien für ein gelingendes Altern. In einem neuen Projekt mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)…

Mit künstlicher Intelligenz die Kernspin-Bildgebung beschleunigen

Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickelten mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern einen Algorithmus für die Magnetresonanztomographie (MRT), der aus deutlich weniger Daten als bisher hochwertige Bilder erstellen kann. Das könnte die…

Partner & Förderer