PLM der nächsten Generation

PLM der nächsten Generation

Die darin entstehende Engineering-Plattform ermöglicht die einfache Anwendung von Ansätzen der Semantik, Heuristik und Visualisierung.

Das Vorgehen zur Produkt- und Produktionsentwicklung ist in Unternehmen meist in funktionale Organisationseinheiten aufgeteilt. Das effektive Treffen von Entscheidungen in Produkt- und Prozessentwicklung erfordert, dass Partner aus unterschiedlichen Fachbereichen über längere Zeitspannen hinweg kooperieren.

Collaborative Engineering dieser Art bringt viele Herausforderungen mit sich. Dazu gehört unter anderem die Unterstützung von Entscheidungsträgern, die in immer kürzer werdenden Produkt- und Prozessentwicklungszyklen, möglichst optimale Entscheidungen treffen müssen. Die hierzu benötigten Informationen befinden sich in der Regel in großen, meist heterogenen Datenbeständen, die unter Verwendung verschiedenster Softwarewerkzeuge entstanden sind. Dies führt bei der Informationsgewinnung zu einem hohen Koordinationsaufwand und birgt die Gefahr, bereits vorhandenes Wissen und gemachte Erfahrung nicht zu nutzen.

Mit dem EU-Projekt amePLM werden unter Anwendung von Ansätzen der Semantik, Heuristik und Visualisierung die folgenden Ziele verfolgt:

• Entwicklung einer offenen Engineering Plattform zur Unterstützung von Anwendern und Entscheidungs- trägern durch Bereitstellung von adäquatem Wissen, Erfahrungen und Informationen – ohne extensive manuelle Suche

• Unterstützung bei der Handhabung, Analyse und Bearbeitung komplexer und großer Datenmengen durch Visualisierungstechniken

• Bereitstellung situations- und kontextspezifischer Lösungsmethoden für komplexe Aktivitäten in Analyse und Optimierung von Produkt und Produktion

• Erarbeitung einer Ontologie als interoperables Datenmodell und integrierendes Element der Plattform
Die amePLM-Plattform und ihre Module werden die Entscheidungsfähigkeit im Rahmen der Entwicklung von Produkten und Produktionssystemen drastisch verbessern sowie die Nutzung von Ressourcen effektiver gestalten und führen damit zu einer erheblichen Reduktion von Entwicklungszeiten und -kosten.

Das amePLM-Team besteht aus Experten folgender Organisationen: Aerogen Ltd, ARMINES, Intel Performance Learning Solutions Ltd, MBtech Group GmbH & Co KGaA, Ontoprise GmbH, R.T.T. S.R.L., Shannon Coiled Springs Ltd, Politecnico di Torino, Universita degli studi di Trieste, University of Limerick, University of Nottingham und Universität Stuttgart.

Ansprechpartner
Joachim Lentes
Digital Engineering
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2285
joachim.lentes@iao.fraunhofer.de

Media Contact

Claudia Garád Fraunhofer-Institut

Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie

Der innovations-report bietet im Bereich der "Life Sciences" Berichte und Artikel über Anwendungen und wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen Biologie, der Chemie und der Humanmedizin.

Unter anderem finden Sie Wissenswertes aus den Teilbereichen: Bakteriologie, Biochemie, Bionik, Bioinformatik, Biophysik, Biotechnologie, Genetik, Geobotanik, Humanbiologie, Meeresbiologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Zoologie, Bioanorganische Chemie, Mikrochemie und Umweltchemie.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Lüftung leicht gemacht

Eine einfache Anlage entfernt 90 Prozent potenziell Corona-haltiger Aerosole aus der Raumluft Die Luft in Klassenzimmern und anderen Räumen von infektiösen Aerosolen zu befreien, wird künftig deutlich einfacher. Forschende des…

Krebsforscher trainieren weiße Blutkörperchen für Attacken gegen Tumorzellen

Wissenschaftler am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und der Hochschulmedizin Dresden konnten gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam erstmals zeigen, dass sich bestimmte weiße Blutkörperchen – so genannte Neutrophile Granulozyten…

CAPTN Future Zukunftscluster reicht Vollantrag ein

Autonomer öffentlicher Nahverkehr könnte in Kiel Realität werden Im Februar dieses Jahres gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Finalisten im Wettbewerb um die Innovationsnetzwerke der Zukunft bekannt….

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close