Viel Futter – viele Weibchen


Fütterung im Zoo beeinflusst Geschlecht der Zwergflusspferde

Wenn Zwergflusspferde den ganzen Tag so viel Heu fressen dürfen, wie sie wollen, stellt sich ein deutlicher Überschuss an weiblichem Nachwuchs ein. Wie das Magazin NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland in der Mai-Ausgabe (Ausgabe 5/2001/EVT 30. April 2001) unter Berufung auf eine Untersuchung der Universität Basel berichtet, ist dagegen in Zoos, wo die Hippos nur einmal am Tag gefüttert werden, das Geschlechterverhältnis der Zwergflusspferd-Babys ausgeglichen. 

Bei weiblichem Geburtenüberschuss empfiehlt der Schweizer Biologe Samuel Zschokke vom Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz der Universität Basel den Tiergärten deshalb, das Geschlechterverhältnis der kleinen Dickhäuter durch konsequent mäßige Fütterung zu normalisieren. Damit könnte die Gefahr der Inzucht auf Grund des Männchen-Mangels gemindert werden.

Für Rückfragen:

Georgia Fritz,
NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland,
Tel. +49 (0) 40/3703-5526,
Fax +49 (0) 40/3703-5599,
E-Mail fritz.georgia@ng-d.de

Oder

PubliKom Kommunikationsberatung GmbH,
Tel. +49 (0) 40/39 92 72-0,
Fax +49 (0) 40/39 92 72-10,
E-Mail awenk@publikom.com

Media Contact

ots

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie

Der innovations-report bietet im Bereich der "Life Sciences" Berichte und Artikel über Anwendungen und wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen Biologie, der Chemie und der Humanmedizin.

Unter anderem finden Sie Wissenswertes aus den Teilbereichen: Bakteriologie, Biochemie, Bionik, Bioinformatik, Biophysik, Biotechnologie, Genetik, Geobotanik, Humanbiologie, Meeresbiologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Zoologie, Bioanorganische Chemie, Mikrochemie und Umweltchemie.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Schutz vor Corona: Erfahrung ist beim Immunsystem nicht immer ein Vorteil

Bei der Corona-Impfung basiert eine gute Impfreaktion auf naiven Immunzellen, bereits existierende Gedächtniszellen sind eher nachteilig, wie ein Forschungsteam des Exzellenzclusters PMI zeigt. Wer viele Infektionen mit gewöhnlichen Erkältungsviren durchgemacht…

Neue bwHealthApp macht die Nutzung von Fitnessarmbändern für ärztliche Behandlung möglich

Mit einer neuen App will die Fakultät Informatik der Hochschule Reutlingen die Diagnose und Therapie in der Medizin verbessern und kostengünstiger machen. Dabei setzen die Informatiker um Prof. Dr. Christian…

Vorklinische Entwicklung des optischen Cochlea Implantats

Das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung bewilligen Forschenden der UMG und des Göttinger Exzellenzclusters Multiscale Bioimaging Mittel über 1 Million Euro aus dem „SPRUNG“ (vormals: „Niedersächsisches Vorab“) zur Entwicklung des…

Partner & Förderer