Studie zu nachwachsenden Rohstoffen in der Lackindustrie erschienen


Das Potential von Lacken und Farben aus Rohstoffen der heimischen Landwirtschaft ist bei weitem noch nicht erschöpft. Um auf neue Anwendungsgebiete hinzuweisen, veröffentlichte die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe nun eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz nach-wachsender Rohstoffe in der Lackindustrie.

Das Potential von Lacken und Farben aus Rohstoffen der heimischen Landwirtschaft ist bei weitem noch nicht erschöpft. Um auf neue Anwendungsgebiete hinzuweisen, veröffentlichte die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe nun eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz nach-wachsender Rohstoffe in der Lackindustrie.
Ob Öle und Fette, Zucker, Stärke oder Cellulose – zwar fließen die unterschiedlichsten Grundprodukte der Landwirtschaft bereits teilweise in die Herstellung von Farben und Lacken, ihr Anteil daran ist jedoch noch recht gering. Erfolge verspricht ihr Einsatz vor allem dort, wo der Chemiker von der Synthesevorleistung der Natur besonders profitiert.
Die Machbarkeitsstudie dokumentiert nicht nur den aktuellen Stand der Nutzung nachwachsender Rohstoffe für umweltverträgliche Beschichtungen und die momentane Marktsituation, sondern arbeitet auch neue Einsatzfelder heraus. Für die einzelnen Rohstoffe zeigt sie Zukunftschancen und F- und E- Bedarf auf. Als hoffnungsvolle neue Einsatzmöglichkeiten gelten vor allem Hilfsstoffe und Additive. Die Studie (ISBN 3-7843-3059-2) ist über den Buchhandel oder direkt beim Landwirtschaftsverlag Münster, 48165 Münster, für 20 DM erhältlich.

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Dr. Torsten Gabriel

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