Celanese und Honda wollen gemeinsam Brennstoffzellensysteme für Kraftfahrzeuge verbessern

Celanese hat eine Hochtemperatur Membran-Elektroden-Einheit entwickelt, die wirtschaftliche und ökonomische Vorteile gegenüber bestehenden MEA aufweist. Gemeinsam mit Honda wird Celanese diese MEA für Kraftfahrzeuge weiterentwickeln.

Celanese AG hat am 4. Dezember 2000 bekannt gegeben, dass ihre Forschungsgesellschaft Celanese Ventures GmbH gemeinsam mit der Honda R&D Co., Ltd., Japan Membrane und Membran-Elektroden-Einheiten für Brennstoffzellensysteme in Autos entwickeln wird. Ziel der gemeinsamen Entwicklung ist es, die Brennstoffzellen für Kraftfahrzeuge leistungsfähiger und kostengünstiger zu machen.

Membran-Elektroden-Einheiten bestehen aus Polymermembranen und katalytisch wirksamen Elektroden. Diese Komponenten steuern die Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff, die den elektrischen Strom für den Antrieb des Fahrzeugs produziert.

Celanese Ventures GmbH, ein Tochterunternehmen der Celanese AG, hat eine Polymermembran für Hochtemperatur-Membran-Elektroden-Einheiten entwickelt. Eine detaillierte Beschreibung der Celanese Membran-Elektroden-Einheiten steht auf unserer Website im Internet als Download bereit (www.celanese.com/de/files/fuel_cell_1200.pdf). Durch die Entwicklungskooperation mit Honda sollen die Brennstoffzellensysteme effizienter und kostengünstiger werden.

Ernst Schadow, Vorstandsmitglied der Celanese AG, lobt die Vereinbarung: „Es ist unser Ziel, führender Hersteller von Membran-Elektroden-Einheiten für die aufstrebende Brennstoffzellenindustrie zu werden. Dabei ist die Vereinbarung mit Honda sehr wichtig für unseren Erfolg im Automobilsektor.“

Die Celanese AG ist ein weltweit tätiges Chemieunternehmen, das bei seinen Schlüsselprodukten Spitzenpositionen einnimmt und über führende Produktionstechnologien verfügt. Das Portfolio der Celanese umfasst die fünf Hauptsegmente Acetylprodukte, Zwischenprodukte, Acetate, Technische Kunststoffe Ticona sowie Performance Produkte. Im Segment Performance Produkte sind Polypropylenfolien (OPP) sowie Lebensmittelzusatzstoffe zusammengefasst.

Celanese erwirtschaftete 1999 einen Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro (aus fortgeführten Aktivitäten). Das Unternehmen, das weltweit rund 13.900 Mitarbeiter beschäftigt, betreibt Produktionsanlagen in Nordamerika, Europa und im Pazifischen Raum; insgesamt hat Celanese 32 Produktionsstandorte in 8 Ländern. Die Aktien der Celanese AG werden an den Börsen in Frankfurt (Kürzel: CZZ) und in New York (Kürzel: CZ) gehandelt.

Weitere Informationen über die Celanese AG finden Sie auf unserer Website: www.celanese.com

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Dr. Carsten Henschel idw

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