Energieeffiziente Wohngebäude im Vergleich

IEA-Studie analysiert weltweite Erfahrungen

Häuser mit geringem Energieverbrauch stehen nicht nur in Deutschland. Wer ein energetisch ambitioniertes Haus bauen möchte, kann aus diesen Erfahrungen lernen. Dafür interessieren nicht nur Planungsdaten, sondern auch der tatsächliche Energieverbrauch in Abhängigkeit vom Nutzerverhalten. Doch wie kann man verschiedene Projekte am besten vergleichen?

Das neue BINE Projekt-Info „Evaluierung energieeffizienter Wohngebäude“ stellt zwei Analyseinstrumente dafür vor und berichtet über weitere Ergebnisse der vergleichenden Studie „Sustainable Solar Housing“ – eines Forschungsprogramms der Internationalen Energie Agentur (IEA). Die Broschüre ist kostenfrei bei BINE Informationsdienst zu beziehen – im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228/ 9 23 79-0.

Im Rahmen des Forschungsprogramms wurden Planungs- und Messdaten von über 50 gebauten Häusern in zehn Ländern gesammelt und analysiert: Einfamilienhäuser, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser in unterschiedlichen klimatischen Zonen. Die Ergebnisse messtechnischer Untersuchungen ergänzen die Planungswerte. Damit besteht die Möglichkeit, die Schritte vom Konzept zum fertigen Bauwerk zu analysieren und aus den Umsetzungsproblemen oder Ausführungsfehlern zu lernen.

Vergleichbare internationale Daten zum tatsächlichen Energieverbrauch sparsamer Wohngebäude sind bisher Mangelware. Oft werden nur die Planungsdaten veröffentlicht, weil eine Evaluierung der Verbrauchswerte nicht stattfindet, oder die vorhandenen Daten sind aufgrund unterschiedlicher Bezugsgrößen nicht vergleichbar. Die Studie schafft nun eine breite Datenbasis und Methodik, um verschiedene Projekte gegenüber zu stellen.

Pressekontakt:
BINE Informationsdienst
Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
Mechenstraße 57
53129 Bonn

BINE ist ein Informationsdienst der Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe GmbH und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gefördert.

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Rüdiger Mack idw

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