Geowissenschaften

Die Geowissenschaften befassen sich grundlegend mit der Erde und spielen eine tragende Rolle für die Energieversorgung wie die allg. Rohstoffversorgung.

Zu den Geowissenschaften gesellen sich Fächer wie Geologie, Geographie, Geoinformatik, Paläontologie, Mineralogie, Petrographie, Kristallographie, Geophysik, Geodäsie, Glaziologie, Kartographie, Photogrammetrie, Meteorologie und Seismologie, Frühwarnsysteme, Erdbebenforschung und Polarforschung.

Das Geweih als Auskunftei

Paläontologie

Nur unter besonderen Bedingungen bleiben Millionen Jahre alte Knochen
als Fossilien erhalten. Sie dienen Wissenschaftlern dazu, den Körperbau
früherer Lebewesen zu rekonstruieren. Doch ihre Mikrostrukturen
verraten noch mehr: Der Tübinger Paläontologe Prof. Hans-Ulrich
Pfretzschner untersucht, wie Knochen fossil werden und entlockt ihnen
Informationen über das individuelle Leben des Tieres und seine damalige
Umwelt.
Das Geweih als Auskun

Die Gefahren der Erde erkennen

Ingenieurgeologen diskutieren die Prognose von
Naturrisiken

13. Nationale Tagung für Ingenieurgeologie:
„Kinematische Prozesse – Modelle und Wirklichkeit“

Montag, 2., bis
Freitag, 6. April, Kollegiengebäude am Ehrenhof, Geb. Nr. 11.40,
Tulla-Hörsaal

Immer wieder schrecken Naturkatastrophen die
Öffentlichkeit auf: Warum löst ein Erdbeben Hangrutschungen aus, bei denen
– wie zum Beispiel kürzlich in El Salvador oder

Eiszeit in den Tropen?

Kieler Forscher untersuchen Klimawandel im West Pacific Warm Pool

Wie ist die Klimaumstellung nach der letzten Eiszeit vor sich gegangen?
Welche Temperaturen herrschten damals in den Tropen? Diesen und ähnlichen
Fragen geht eine Forschungsarbeit nach, die Karl Stattegger, Professor für
Geologie und Paläontologie am Institut für Geowissenschaften der
Universität Kiel, betreute. In seiner neuesten Ausgabe berichtet das
amerikanische Wissenschaftsmagazin Science

"Des Geologen Gespür für Eis"

Radarsatelliten sollen frühzeitig vor Ausbruch des isländischen Vulkans Katla warnen Sorgenfalten einer Insel: Nahezu linear erstreckt sich im Süden Islands eine vulkanisch aktive Zone in zwei parallel verlaufenden Zweigen. Bedeckt sind einige der noch aktiven Vulkane von Gletschern. Feuer und Eis in enger Nachbarschaft – das hat auf Island verheerende Auswirkungen. Kommt es unter den Gletschern zu Eruptionen, schmelzen Teile des Eises ab und suchen sich als gewaltige Gletscherl

Schiffsmeldungen: Meteor-Expedition im Internet

Am 9. März läuft das deutsche Forschungsschiff METEOR von Montevideo/Uruguay zu einer neuen Expedition in den subtropischen Südatlantik aus. Das Bordtagebuch dieser spannenden geowissenschaftlichen Reise wird von der Online-Redaktion der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ veröffentlicht. Ab Samstag, den 10. März, im Internet unter: www.zeit.de/wissen Die E-Mails, die in den letzten Woche von Bord kamen, lösten zwiespältige Gefühle aus: Windstärken b

Der Globus quietscht und eiert ! – Meeressedimente als Indikatoren für Schwankungen der Erdbahn

Oldenburg. Sedimente, Schlickablagerungen des Mittelmeeres, bilden für den Forscher ein unschätzbares Archiv, in dem sich vergangene Klimaschwankungen Südeuropas und des afrikanischen Kontinents verewigt haben. Die Geochemiker Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack und Dr. Rolf Wehausen vom Oldenburger Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) konnten dies anhand chemischer Analysen von 2,5 bis 3 Millionen Jahre alten Sedimenten eindeutig belegen. Zusammen mit ihrem niederländischen Kollegen

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