Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 1,4% mehr als im Jahr 2004. 22% der gesamten Gütermenge auf Wasser- und Schienenwegen bestanden 2005 aus Gefahrgütern.
Am höchsten war der Gefahrgutanteil mit 26,3% in der Seeschifffahrt, wo 2005 74,0 Millionen Tonnen Gefahrgüter transportiert wurden. Das liegt vor allem an den großen Mengen Rohöl, die nach Deutschland importiert werden. Ebenfalls einen hohen Gefahrgutanteil hatte die Binnenschifffahrt mit 21,3% beziehungsweise 50,4 Millionen Tonnen. Die Eisenbahn beförderte 56,0 Millionen Tonnen Gefahrgut; das waren 17,7% ihrer Gesamttransporte.
Das leichte Wachstum von 1,4% der Gefahrguttransporte auf Schienen und Wasserstraßen im Jahr 2005 resultierte vor allem aus einer Zunahme bei der Eisenbahn: Hier wurden 3,8% mehr Gefahrgüter befördert als im Jahr 2004. Die Gefahrguttransporte der Binnenschiffahrt nahmen mit 0,8% nur leicht zu, während im Seeverkehr sogar eine geringe Abnahme festzustellen war (- 0,1%).
Gefahrguttransporte befördern überwiegend entzündbare flüssige Stoffe wie Benzin, Dieselkraftstoff und Heizöl (Gefahrklasse 3). Der Anteil dieser Gefahrklasse am gesamten Gefahrgutaufkommen lag mit 88% und 81% für die See- beziehungsweise Binnenschifffahrt höher als für den Eisenbahngüterverkehr (67%).
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