Waschlösung verhindert Übertragung bei Operationen
Wissenschafter des University College London haben eine Waschlösung entwickelt, die das Übertragungsrisiko während operativen Eingriffen verringert. Das Team geht davon aus, dass die Lösung bis Ende dieses Jahres für den Einsatz in Krankenhäusern zur Verfügung stehen kann. Es wurde befürchtet, dass die krankmachenden Proteine bei der routinemäßigen Sterilisation nicht zerstört werden. Bei Eingriffen an Patienten, die ohne es zu wissen erkrankt sind, könnte es so über die Instrumente zu einer Übertragung kommen.
Die Wissenschafter testeten 400 verschiedene Kombinationen von Chemikalien. Es zeigte sich, dass eine Chemikalie die Prionen, die BSE verursachen, vollständig zerstören kann. Es soll ausreichend sein, die chirurgischen Instrumente eine Stunde lang in einem Lösungsbad zu belassen. Das National Institute for Clinical Excellence herstellt derzeit Richtlinien für Chirurgen, die das Übertragungsrisiko bei Operationen minimieren sollen. Eine Veröffentlichung dieser Richtlinien wird laut BBC nicht vor Mai 2006 erwartet.



