Wirtschaft Finanzen

Attraktiver Zertifikate- und Optionsscheinhandel an der FWB

FWB Börsenrat verabschiedet Regelwerksänderungen

Der Börsenrat der FWB Frankfurter Wertpapierbörse hat am Montag Regelwerksänderungen für den Zertifikate- und Optionsscheinhandel am Parkett der FWB beschlossen. Wie bereits mitgeteilt will die Deutsche Börse die Qualität im Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen am Parkett der FWB weiter verbessern und damit die Attraktivität dieses vor allem von Privatanlegern genutzten Angebots weiter erhöhen. Geplant ist die Einführung höherer Mindeststandards für den Handel in allen Titeln sowie die Schaffung eines neuen Qualitätssegments mit besonderen Standards für Transparenz und Effizienz. Die Regelwerksänderungen treten zum 01. Juli in Kraft.

Die neuen Mindeststandards für den Zertifikate- und Optionsscheinhandel am Parkett der FWB sehen eine Mistrade-Regelung vor, die das Stornieren von Geschäften festschreibt, die zu nicht marktgerechten Preisen zustande kommen. Außerdem verpflichten sich alle Skontroführer ein sogenanntes Limit-Kontroll-System einzusetzen, das ihnen die sofortige Ausführbarkeit von Orders anzeigt. In diesem Zusammenhang werden Stopp-Orders künftig auf Basis von Emittenten-Quotes ausgelöst. Zudem legt die Deutsche Börse mit einer Preisfeststellungsregel fest, dass Skontroführer Orders nur zu Kursen ausführen werden, die mindestens den Quotes der Emittenten entsprechen.

Die Mindeststandards bilden die Basis für das neue Qualitätssegment, das zusätzliche, auf höhere Transparenz und Effizienz zielende Anforderungen beinhalten wird. Der Start des Qualitätssegments ist im 3. Quartal geplant.



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