VDE|DGBMT: Zukunftskongress Medizintechnik 2009 in Jena

Mit innovativen technischen Entwicklungen trägt die Medizintechnik seit über 100 Jahren zur medizinischen Versorgung in den Industrienationen bei. Dank fortschrittlicher Behandlungsmethoden wie der Telemedizin können Patienten mit chronischen Krankheiten heute so gut versorgt werden, dass ihr Gesundheitszustand länger stabil bleibt.

Folgekrankheiten und eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes können verhindert und das Gesundheitssystem jährlich um Milliarden entlastet werden. Beim Zukunftskongress Medizintechnik am 24. und 25. Juni in Jena diskutieren Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über den derzeitigen Stand und die Perspektiven der Medizintechnik.

Besonders der hohe Anteil an Menschen über 60 Jahren, 2030 wird die Zahl von heute 18,4 Millionen auf 26,3 Millionen ansteigen, stellt die Medizintechnik vor neue Herausforderungen. Deutschland ist dafür gewappnet, der Standort verfügt in der Medizintechnik nach Ansicht der VDE-Mitgliedsunternehmen international über die größte Innovationskraft und wird seine Spitzenposition bis 2020 noch weiter ausbauen. Besonders die neuen Bundesländer sollen sich zu starken Medizintechnikstandorten entwickeln.

Schwerpunkt des Kongresses sind die drei Themenblöcke „FuE – Strategien in die Zukunft“, „Medizintechnik im Spannungsfeld – Potential und Kostendiskussion“ und „Standort und Märkte – Wandel und Wachstum“. Veranstalter sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit (TMWTA). Außerdem die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT), der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien SPECTARIS, der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Bundesverband Medizintechnologie und medways.

Media Contact

Melanie Mora idw

Weitere Informationen:

http://www.zukunft-medizintechnik.de

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