Die Anlagen für Anbauteile (Türen und Klappen) werden für drei verschiedene Modelle zum Einsatz kommen: den Skoda Fabia sowie zwei speziell für die Emerging Markets produzierte Polo-Varianten mit und ohne Stufenheck. Der Auftrag soll den Angaben zufolge innerhalb der kommenden 24 Monate realisiert werden.
„Indien ist ein Wachstumsmarkt im Automotive-Sektor. Für einen führenden Hersteller von Fertigungssystemen wie Kuka Systems ist die Präsenz dort von strategischer Bedeutung“, meint Dr. Stefan Söhn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kuka Systems GmbH in Augsburg. Zuletzt war Kuka Systems bei den Modellen Golf und Tiguan beteiligt.
Kuka hat eigene Niederlassung in Pune
Das Werk Chakan ist in der Industrieregion rund um die 3-Millionen-Metropole Pune angesiedelt. Traditionell maschinenbau-orientiert gilt die Heimat des Ashram-Gründers Bhagwan Shree Rajneesh heute als zweites Automotive-Zentrum auf dem Subkontinent neben Chennai (Madras). In den indischen Medien wird es bereits als „Indiens Detroit“ bezeichnet, wie es heißt.
Außer VW und anderen großen internationalen Herstellern ist dort auch der heimische Autokonzern Tata zuhause, der gegenwärtig mit seinen neuen Modellen für Schlagzeilen sorgt. Für diesen Kunden steht eine Produktionslinie der Fahrzeuge „Indica“ und „Indigo“ kurz vor Betriebsbeginn, zu der Kuka Systems laut eigenen Angaben ebenfalls Fertigungssysteme geliefert hat.
Kuka hat sich in Pune zur Abwicklung von Projekten und zur Betreuung von Kunden mit einer eigenen Niederlassung angesiedelt. Die Kuka Automation Equipment (India) Pvt. Ltd. ist lokal in den Abwicklungsprozess involviert.



