Der Mittelstand engagiert sich für die Zukunft der Gesellschaft

Das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie eine Studie mit Handlungsempfehlungen zum Thema bürgerschaftliches Engagement oder neudeutsch „Corporate Citizenchip“ erstellt.

Gemeinwohlorientiertes Handeln ist nach den Ergebnissen der Studie bei Mittelständlern fest verankert. Wolf: „Bundesweit engagieren sich rund vier von fünf Unternehmen für wohltätige Zwecke. Von einer Zurückhaltung des Mittelstands kann nicht gesprochen werden, da sich selbst Kleinstunternehmen zu mehr als drei Viertel engagieren.“

Die Studie zeigt aber auch bestehend Hemmnisse auf: Zu den wichtigsten Problemen zählen danach insbesondere steuer- und vertragsrechtliche Fragen. Es fehlte ein Wegweiser durch das Corporate Citizenship. Die deshalb notwendig werdenden Beratungsleistungen könnten sich jedoch insbesondere kleine Unternehmen oft nicht leisten. Um gerade den Mittelstand besser zu unterstützen, wären deshalb Beratungsstellen hilfreich, die auch Kontakte zu anderen Unternehmen vermittelten, die bereits Erfahrungen im Bereich Corporate Citizenship gesammelt hätten, so die Gutachter.

Kammern und Verbände sollten sich auch weiterhin dafür einsetzen, damit ehrenamtliches Engagement in den Unternehmen an Bedeutung gewinnt.

Wolf: „Wenn die notwendigen Informationen für jedermann erhältlich sind, werden sich Unternehmerinnen und Unternehmer noch stärker gesellschaftlich engagieren.“

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