Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wichtigster Quellmarkt für das Reiseland Deutschland sind die Niederlande

05.09.2014

Die Niederlande haben eine starke Bedeutung für den deutschen Incomingtourismus: Mit 4,1 Millionen amtlich erfassten Ankünften und 10,8 Millionen Übernachtungen im Jahr 2013 sind die Niederlande der für Deutschland wichtigste ausländische Quellmarkt.

Eine aktuelle Studie des Instituts für Management und Tourismus der FH Westküste, die im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus und der Landesmarketingorganisationen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Rheinland-Pfalz durchgeführt wurde, hat aktuell das Image von Deutschland als Reiseziel aus Sicht der niederländischen Gesamtbevölkerung und das Reiseverhalten der Urlaubsreisenden aus den Niederlanden untersucht.

Der repräsentativen Studie zufolge hat Deutschland für die Niederländer eine hohe Relevanz als Reiseziel: Für 59 Prozent der Befragten kommt Deutschland generell als Reiseziel in Frage. Auch das Image des Reiselands Deutschland wird positiv bewertet:

Zwei Drittel der niederländischen Befragten halten Deutschland für gastfreundlich, zuverlässig und traditionsverbunden. Mehr als die Hälfte der Befragten verbinden mit dem Reiseziel Deutschland außerdem die Eigenschaften vielfältig, serviceorientiert, familienfreundlich und authentisch.

Diejenigen Befragten, die bereits einen Urlaub in Deutschland verbracht haben, bewerten diesen zu 90 Prozent als gut und sehr gut. Die Beliebtheit zeigt sich auch bei der Bereitschaft, Deutschland als Reiseziel weiterzuempfehlen:

56 Prozent der niederländischen Urlauber würden auch ihren Freunden und Verwandten ganz bestimmt zu einem Urlaub in Deutschland raten. Als attraktiv bewerten die Befragten insbesondere die Erreichbarkeit, das Unterkunftsangebot, das Preis-/Leistungsverhältnis sowie Natur und Landschaft in Deutschland.

Hochgerechnet führten insgesamt 3,3 Millionen Privatreisen (Urlaub, Verwandtenbesuche, Kur- und Reha-Aufenthalte) niederländischer Gäste von Februar 2013 bis Januar 2014 nach Deutschland. Zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland gehören mit 30 Prozent Nordrhein-Westfalen und mit 13 Prozent Rheinland-Pfalz. 9 Prozent der privatgetätigten Reisen führen nach Bayern, 8 Prozent nach Berlin und jeweils 7 Prozent nach Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste hat in Kooperation mit dem European Tourism Futures Institute (ETFI) und NBTC-NIPO Research im Februar dieses Jahres rund 2.500 Niederländer zum Image des Reiseziels Deutschland befragt. Davon wurden knapp 950 Niederländer, die eine Urlaubsreise nach Deutschland in den vergangenen 12 Monaten getätigt haben, zu ihrem Reiseverhalten befragt.

Verantwortlich für diesen Pressetext:

Prof. Dr. Bernd Eisenstein
Dipl.-Geogr. Julian Reif
Sabrina Seeler M.A.

Ansprechpartner:

Stelle für Öffentlichkeitsarbeit:
Fachhochschule Westküste
Michael Engelbrecht M.A.
Fritz-Thiedemann-Ring 20
25746 Heide
Telefon: 0049 (0)481 / 85 55 120
Fax: 0049 (0)481 / 85 55 101
E-Mail: engelbrecht@fh-westkueste.de
Web: www.fh-westkueste.de

Institut für Management und Tourismus:
Dipl.-Geogr. Julian Reif
Fritz-Thiedemann-Ring 20
25746 Heide
Tel.: 0481/ 8555 632
Fax 0481/8555 121
Email: reif@fh-westkueste.de

Michael Engelbrecht | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index beendet das Jahr 2016 mit Rekordwert
24.01.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr nahe Null
18.01.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Arctic melt ponds form when meltwater clogs ice pores

24.01.2017 | Earth Sciences

Synthetic nanoparticles achieve the complexity of protein molecules

24.01.2017 | Life Sciences

PPPL physicist uncovers clues to mechanism behind magnetic reconnection

24.01.2017 | Physics and Astronomy