Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Veranstaltungen neu gedacht - Innovationsverbund »Future Meeting Space« startet im Januar 2015

25.09.2014

Unternehmen und Dienstleister profitieren vom guten Ruf der deutschen Veranstaltungsbranche.

Um diese Spitzenposition nachhaltig zu stärken, erforscht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit den Konsortialpartnern GCB German Convention Bureau e.V. und EVVC Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e. V. im Innovationsverbund »Future Meeting Space« ab Januar 2015, was Veranstaltungen künftig erfolgreich macht.

Wirtschaftsfaktor Fachveranstaltung: Hiesige Konferenzen, Kongresse und Messen nehmen im weltweiten Vergleich eine Spitzenposition ein. Davon profitieren nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Hotelbranche und der jeweilige Dienstleister, denn Fachveranstaltungen geben wichtige Impulse für Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Doch mit zunehmender Globalisierung verstärkt sich auch in der Veranstaltungsbranche der Wettbewerbsdruck. Die verbesserte Infrastruktur und die vergleichsweise niedrigen Kosten in vielen Ländern bringen neue Marktteilnehmer mit sich und erhöhen den Konkurrenzdruck.

Darüber hinaus verändern sich die Zielgruppen für Fachveranstaltungen, die Erwartungen der Teilnehmer werden individueller. Zudem stellen technische Innovationen und damit einhergehend neue Formate viele Veranstalter vor Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund forscht der Innovationsverbund »Future Meeting Space« ab Januar 2015. Ziel ist es, derzeitige Entwicklungen in der Veranstaltungsbranche zu analysieren und zu systematisieren, um darauf aufbauend technische, organisatorische und räumliche Anforderungen für erfolgreiche Veranstaltungen zu entwickeln.

In der ersten Projektphase von Januar 2015 bis Juni 2016 werden neue, tragfähige Meeting-Szenarien entwickelt. Für ein ausgewähltes und zukunftsfähiges Veranstaltungsformat soll ein »Future Meeting Space« als Use- und Showcase konzipiert werden, der in der zweiten Projektphase ab Juni 2016 umgesetzt und evaluiert werden kann.

Die organisatorische Leitung des Innovationsverbunds übernehmen das GCB German Convention Bureau e. V. (GCB) und der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren. Das Fraunhofer IAO konzipiert und leitet die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

Interessierte Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche können ab sofort an den Forschungsarbeiten mitwirken; mit ihrer Praxiserfahrung ergänzen sie den Innovationsverbund und profitieren von der Fach- und Branchenexpertise der Partner. Am 28. November 2014 stellen die Leiter des Innovationsnetzwerks »Future Meeting Space« das Projekt potenziellen Forschungspartnern offiziell im Rahmen einer Auftaktveranstaltung vor.

Kontakt:

Marie-Luise Blau
Workspace Innovation
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-5454
marie-luise.blau@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2124
presse@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/unternehmensentwicklung-un...

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Indikator: Konjunkturampel schaltet von „gelb“ auf „grün“
16.05.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das erste Quartal 2018
30.04.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics