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Prognose tief im „grünen Bereich“ - IMK-Frühwarnsystem: Rezessionsrisiko sinkt auf nur 1,5 Prozent

18.03.2014

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in eine Rezession gerät, ist nochmals leicht gesunken und liegt auf einem sehr niedrigen Niveau.

Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung in seiner neuen Prognose.

Für den Zeitraum von März bis Ende Mai 2014 weist das IMK-Frühwarninstrument eine Rezessionswahrscheinlichkeit von nur 1,5 Prozent aus.

Im Februar waren es 2,3 Prozent. Nach dem Ampelsystem des Indikators liegt die Rezessionswahrscheinlichkeit damit am unteren Rand des „grünen Bereichs“ (geringe Rezessionswahrscheinlichkeit unter 30 Prozent). 

Die aktuelle Vorhersage beruht auf dem Datenstand von Anfang März. Das IMK nutzt bei seinem Indikator die Industrieproduktion als Referenzwert für eine Rezession, weil diese rascher auf Nachfrageeinbrüche reagiert als das Bruttoinlandsprodukt.

In die Gleichungen des Konjunkturindikators fließen zahlreiche Daten aus der Real- und der Finanzwirtschaft ein. Darüber hinaus berücksichtigt das Instrument Stimmungsindikatoren. 

Maßgeblich für das geringe Rezessionsrisiko sind die gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft und die positive Entwicklung bei den Auftragseingängen aus dem Aus- und zuletzt auch aus dem Inland.

Der IMK Konjunkturindikator wird monatlich aktualisiert.

Kontakt in der Hans-Böckler-Stiftung

Thomas Theobald
IMK
Tel.: 0211-7778-215
E-Mail: Thomas-Theobald@boeckler.de

Rainer Jung
Leiter Pressestelle
Tel.: 0211-7778-150
E-Mail: Rainer-Jung@boeckler.de

Weitere Informationen:

http://www.boeckler.de/imk - Zum Konjunktur-Indikator

Rainer Jung | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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