Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Partnerbörse für Geldgeschäfte

26.06.2012
Junge Hochschulmitarbeiter bei der Firmengründung unterstützen: Darauf zielt das „Bayerische Förderprogramm zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz“ (FLÜGGE) ab.

Fünf neue Gründungsprojekte wurden jetzt in das Programm aufgenommen, eines davon hat seine Wurzeln an der Universität Würzburg.

Wie FLÜGGE jungen Existenzgründern hilft? Wer im Förderprogramm drin ist, wird ein bis zwei Jahre lang auf einer halben Stelle an seiner Hochschule beschäftigt. So ist der Lebensunterhalt des Gründers gesichert, während er gleichzeitig sein Unternehmen aufbauen kann.

Die Fördermittel stammen vom bayerischen Wissenschaftsministerium. Unterstützt werden nur „innovative Unternehmensideen, die nachhaltiges Wachstumspotenzial versprechen und in einem aussichtsreichen Geschäftsplan ausgearbeitet sind“, teilt das Ministerium mit.

Das Gründungsprojekt FIANC an der Universität Würzburg erfüllt diese Anforderungen offenbar bestens, denn es wurde neu in das Förderprogramm aufgenommen. FIANC hat seine Wurzeln am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung bei Professor Frédéric Thiesse. Dort bleiben FIANC-Geschäftsführer Artur Schlaht und sein Mitstreiter Matthias Neugebauer auch weiterhin angesiedelt; Professor Thiesse unterstützt das Gründungsteam.

Die Geschäftsidee von FIANC

„Wir betreiben ein sicheres Online-Netzwerk zur diskreten Finanzierung von Unternehmen oder Existenzgründungen“, so Artur Schlaht. Die Idee: Unternehmen, Investoren und Geldvermittler werden in einem ausgeklügelten mehrstufigen Prozess miteinander in Kontakt gebracht, und zwar zunächst weitgehend anonym.

Im Prinzip funktioniert das System ähnlich wie eine Online-Partnerbörse. Eine spezielle Rating-Technologie sorgt dafür, dass sich genau die Partner finden, die am besten zueinander passen. „Wir können binnen Sekunden anonym passende Investoren ansprechen und Finanzierungen anbahnen“, sagt Schlaht. „Dabei sichert unser Verfahren den Schutz sensibler Unternehmensdaten.“

Das FIANC-Projekt wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem im Businessplan-Wettbewerb Nordbayern. Gefördert wird es derzeit auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Zur Homepage von FIANC: http://www.fianc.de

FLÜGGE-Projekte haben Erfolg

Das Förderprogramm FLÜGGE wurde 1997 vom Freistaat Bayern eingerichtet. Bislang wurden darin 133 Vorhaben mit rund neun Millionen Euro gefördert. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zieht eine positive Bilanz: „Fast 80 Prozent der geförderten Unternehmen haben sich erfolgreich am Markt etabliert oder wurden an andere Unternehmen verkauft. Insgesamt wurden in FLÜGGE-Unternehmen über 1.100 Arbeitsplätze neu geschaffen. Das bestätigt, dass die geförderten Projekte richtig ausgewählt wurden.“

Zur Homepage von FLÜGGE: http://www.fluegge-bayern.de

Robert Emmerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.fluegge-bayern.de
http://www.fianc.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Wert fest „im grünen Bereich“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr sinkt auf nur 5,1 Prozent
14.09.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur
07.09.2017 | Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik