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IPRI-Forschungsprojekt zum Wissensmanagement im Produktentstehungsprozess gestartet

10.04.2012
Das Forschungsprojekt „IN² von der Information zur Innovation“ ist am 1.März 2012 gestartet.

Im Fokus des Projektes steht die systematische Entwicklung von Innovationen durch den Einsatz von Methoden- und Wissensmanagement. Weitere Informationen sind unter http://www.ipri-institute.com verfügbar.

> Hintergründe des Projektes
Das Projektvorhaben adressiert die 30. Bekanntmachung des BMBF „Innovative Produkte effizient entwickeln“. Wesentliches Ziel der Bekanntmachung ist es, Lösungen zu schaffen, um Produkte effizienter zu entwickeln und neue Innovationspartnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft themenübergreifend zu fördern. Dem wird das Vorhaben IN² in besonderem Maße gerecht, denn das Projektkonsortium umfasst Partner aus Industrieunternehmen unterschiedlicher Branchen und unterschiedlicher Größe sowie zwei wissenschaftliche Institute aus den Bereichen Technik und Betriebswirtschaft. So ist sichergestellt, dass die erzielten Ergebnisse skalierbar sind und nicht ausschließlich auf eine Branche, wie z. B. die Automobilindustrie ausgerichtet sind.
> Zugrundeliegende Problematik
Impulse für Innovationen können auf vielfältige Art im Unternehmen gesetzt werden, z.B. Kundenwünsche, neue Märkte, oder Wettbewerbsprodukte. Informationen über derartige Impulse im Unternehmensumfeld werden in der Regel in unterschiedlichen Fachabteilungen der Unternehmen generiert. Wie aber Informationen aus dem Unternehmensumfeld gezielt in Wissen bei den relevanten Wissensträgern (den Entwicklern) überführt werden können, dazu fehlt es aus heutiger Sicht in den Unternehmen an geeigneten Prozessen, Methoden und Werkzeugen, die dabei unterstützen, diese Informationen zu erarbeiten, zu verarbeiten und auf sinnvolle Art und Weise den Entwicklungsbereichen im Unternehmen zugänglich zu machen. Deshalb werden heutzutage Innovationspotenziale oft nicht frühzeitig sondern zu spät erkannt und Unternehmen handeln erst dann, wenn ein unausweichlicher Druck vorliegt (z. B. ein neues Wettbewerbsprodukt). Sie reagieren anstatt zu agieren und werden damit zum „Me-Too-Anbieter“ und nicht zum Pionier.
> Ziele des Projektes
Ziel des beantragten Vorhabens ist eine stark verbesserte Ausschöpfung vorhandener Innovationspotenziale durch die konsequente Verknüpfung von Wissensmanagement und Produktentstehungsprozess. Hierzu sollen die geeigneten Methoden, Werkzeuge und Prozesse identifiziert sowie eine mehrstufige und skalierbare Einführungsstrategie für deren Anwendung in Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche entwickelt werden. Des Weiteren soll ein Anreizsystem gestaltet werden, das auf der Bewertung der Wissensobjekte basiert. Die Ergebnisse werden in einem Schulungs- und Einführungsprogramm aufbereitet, in dem Schritt für Schritt verschiedene Lektionen zur Einführung eines wissensbasierten Innovationsprozesses durchlaufen werden.
> Förderhinweis
Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom

Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

> Ansprechpartner
International Performance Research Institute gGmbH
PD Dr. Mischa Seiter
Florian Hofmann, B.Sc.
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-8871
Telefax: 0711-6203268-889
E-Mail: fhofmann@ipri-institute.com
> Über IPRI
Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und PD Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com/

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