Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationsfähigkeit und demografischer Wandel

11.11.2008
Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, untersucht im Projekt "InnoDemo" die Zusammenhänge zwischen alternden Belegschaften und betrieblichen Innovationsprozessen.

Innovationen spielen für den wirtschaftlichen Erfolg von Betrieben und Volkswirtschaften eine wichtige Rolle.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der auch für Baden-Württemberg prognostiziert wird, stehen Unternehmen vor einer neuen Herausforderung: Wie kann es gelingen, die Leistungsfähigkeit einer alternden Belegschaft so zu entwickeln, dass die betriebliche Innovationsfähigkeit erhalten oder sogar gesteigert werden kann? Ein unmittelbarer Vorteil der baden-württembergischen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb besteht bisher in der Fähigkeit, Innovationen zu generieren und zu nutzen.

Damit stellt sich die Frage, auf welche Art und Weise der demografische Wandel die Innovationsfähigkeit baden-württembergischer Unternehmen beeinflussen wird.

Zwei eng mit dem demografischen Wandel verbundene Entwicklungen sind dabei von besonderer Bedeutung: Zum einen folgt hoch qualifizierten Mitarbeitern, die in naher Zukunft aus dem Erwerbsleben ausscheiden, nur eine wesentlich geringere Zahl an jüngeren Erwerbstätigen nach. Zum anderen verschiebt sich die Struktur der Erwerbstätigen dahingehend, dass der Anteil älterer Arbeitnehmer zunehmend wächst.

Im Projekt "Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel (InnoDemo)", das vom Wirtschaftministerium Baden-Württemberg mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt wird, geht das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart diesen Fragen nach. Das Projekt soll untersuchen, welche Zusammenhänge zwischen alternden Belegschaften und betrieblichen Innovationsprozessen bestehen und welchen Herausforderungen sich innovative Unternehmen und deren älter werdende Arbeitnehmer in Zukunft stellen müssen. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, die es erlauben, Mitarbeiter unterschiedlichen Alters in Innovationsaktivitäten einzubeziehen. Dazu werden zunächst verschiedene Rahmenbedingungen analysiert, die für den Einsatz älterer Arbeitnehmer in Innovationsprozessen förderlich oder hinderlich sind.

Im Projekt werden daher Expertengespräche, Betriebsfallstudien sowie Workshops mit Führungskräften und Beschäftigten interessierter Unternehmen durchgeführt. Nähere Informationen zum Projekt und den Möglichkeiten einer Beteiligung sind über untenstehenden Kontakt erhältlich.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Bernd Dworschak
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2042, Fax +49 711 970-2299
bernd.dworschak@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise