Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschungsprojekt zum Kostenmanagement industrieller Dienstleistungen (KMiDL) gestartet

24.09.2008
Am 01. Juli 2008 ist ein Forschungsprojekt zum Kostenmanagement in der Entwicklung industrieller Dienstleistungen gestartet.

Ziel des Projekts ist die Erarbeitung eines Konzepts zur frühzeitigen Beeinflussung der Kosten von Dienstleistungen in der Antriebstechnik. Damit sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, die Potenziale industrieller Dienstleistungen voll zu nutzen und möglichen Kostenexplosionen bereits in der Phase der Dienstleistungsentwicklung vorzubeugen.

Hierzu werden Instrumente des Kostenmanagements hinsichtlich der spezifischen Anforderungen von Dienstleistungen (weiter-)entwickelt und die Ergebnisse in einem Software-Demonstrator umgesetzt. Die Zusammenstellung der Instrumente des Kostenmanagements orientiert sich dabei an den Phasen des Entwicklungsprozesses.

Das Projekt wird im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung durchgeführt und über das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Dienstleistungen nehmen in der Ökonomie bereits einen hohen Stellenwert ein. Ein Indiz dafür ist das stetige Wachstum des tertiären Sektors im Verhältnis zu den übrigen, traditionell geprägten Wirtschaftsbereichen. Auch produzierende Unternehmen wie in der Branche der Antriebstechnik wollen ihre Wettbewerbsposition aktiv über das zusätzliche Angebot von Dienstleistungen verbessern. Im Vergleich zur Maschinen- und Anlagenbaubranche scheint das Potenzial in der Antriebstechnik noch nicht ausgeschöpft.

Für das Angebot innovativer, industrieller Dienstleistungen liefern in der Antriebstechnik wie auch in anderen Know-how intensiven Branchen insbesondere die Produkteigenschaften erfolgversprechende Ansatzpunkte. Die Produkte zeichnen sich durch eine hohe Komplexität und Kundenindividualität aus. Begleitende Dienstleistungen sind daher wissensintensiv und schwer imitierbar; bedürfen allerdings auch der Bereitstellung von speziell geschultem Personal. Dies erfordert ein Konzept für das frühzeitige Kostenmanagement, damit die Unternehmen nicht durch den Aufbau von Bereitschaftskapazitäten in eine Kostenfalle geraten.

Ziel des Forschungsprojektes KMiDL ist die Entwicklung eines Konzepts für das aktive und frühzeitige Management von Dienstleistungskosten. Dienstleistungen sollen dadurch zu marktadäquaten Preisen - unter besonderer Berücksichtigung der Kundenanforderungen - entwickelt und gestaltet werden können.

Das Projektkonsortium besteht aus sechs Unternehmen aus der Branche der Antriebstechnik und dem International Performance Research Institute. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt erhalten Sie unter www.kmidl.de.

Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF) e. V. im Auftrag der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) e.V. gefördert.

Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
Dr. Mischa Seiter und Dipl.-Kfm. techn. Christian Gille
Rotebühlstraße 121
70178 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-0
Telefax: 0711-6203268-889
E-Mail: mseiter@ipri-institute.com und cgille@ipri-institute.com

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.kmidl.de
http://www.ipri-institute.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie