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Deutscher Mittelstand als Motor für den Klimaschutz

03.04.2009
Unternehmen mit erfolgreichen Projekten aus Umwelttechnologie - DBU stellt Beispiele vor

Von neuen Entwicklungen kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) gehen wichtige Impulse für den Umweltschutz aus. Rund 1,66 Millionen KMU in Deutschland sind Herzstück und Motor der deutschen Wirtschaft.

In der neuen Broschüre "Erfolgsprodukt Umweltschutz - Innovationen aus dem Mittelstand" stellt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 13 KMU-Förderprojekte vor, die sich durch besonders neuartige Entwicklungen im Klimaschutz auszeichnen. "Kleine und mittlere Unternehmen sind das Herzstück der Fördertätigkeit der DBU.

Neue Technologien zum Schutz der Umwelt tragen auch zur Verbesserung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen bei", sagt DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers. Seit Beginn ihrer Stiftungsarbeit förderte die DBU Projekte aus dem Mittelstand mit mehr als 865 Millionen Euro.

Mit der Energie des Laserlichtes lassen sich Oberflächen von technischen Bauteilen schonend reinigen und umweltfreundlich Lacke und Farben entfernen, schildert Elpers ein typisches DBU-Projekt. Mit der Entwicklung der Firma Clean-Lasersysteme aus Herzogenrath kann auf Strahlmittel und chemische Reinigungsmittel verzichtet werden: Ein kurzer gebündelter Laserpuls trifft intensiv und gezielt auf die Oberfläche. Ein Teil der Deckschicht verdampft dabei schlagartig, ohne das Bauteil selbst zu beschädigen. Die anfallenden Reststoffe lassen sich vollständig sammeln und umweltgerecht entsorgen. Bei Automobilherstellen, in der Luftfahrt und in der Restaurierung setzt man auf Lasertechnik. Auch ägyptische Grabkammern werden mit Laserstrahlen gereinigt.

Nicht erst im Betrieb, sondern schon bei der Ausbildung sollte das Wissen und Handeln für verbesserten Klima- und Umweltschutz vermittelt werden. In dem DBU-geförderten Gemeinschaftsprojekt "Nachhaltigkeit und nachhaltige Logistik im 21. Jahrhundert" von Berufsschulen und dem Institut für angewandte Verkehrs- und Tourismusforschung in Mannheim stehen deshalb nun auch Umweltthemen auf dem Stundenplan. In Rollenspielen oder Filmbeiträgen werden die angehenden Bürokaufleute und Reiseverkehrskaufleute zu ökologieorientiertem Transportmanagement sowie Ökocontrolling und Umweltschutz im Betrieb sensibilisiert. Beteiligt sind 25 Berufsschulklassen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Schulen sind über eine Internetplattform vernetzt und können Erfahrungen austauschen. "Mit dem Nachhaltigkeitsnetzwerk gelingt es, das Bewusstsein für den Umweltschutz in die Unternehmen zu tragen", so Elpers.

In der Broschüre berichten Unternehmer neben ihren neuen Verfahren und Projekten auch über ihre Erfahrungen mit der größten Umweltstiftung der Welt. Inhaber von kleinen und mittleren Firmen schildern aus persönlicher Sicht die Vorteile der DBU-Förderung. Elpers: "Denn der formale Aufwand der Antragstellung hält sich für die Antrag stellenden Unternehmen in Grenzen."

Beispiele dafür und weitere Projekte sind in der kostenlosen Broschüre "Erfolgsprodukt Umweltschutz - Innovationen aus dem Mittelstand" zu finden. Informationen zur Förderantragstellung und zu den Ansprechpartnern der Fachabteilungen sind ebenfalls in der Broschüre zu finden. Sie ist erhältlich bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Fax:

0541/9633-190 und als Download unter www.dbu.de/publikationen.

Franz-Georg Elpers | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de

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