Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex setzt im April 56 Mio. Kontrakte um

02.05.2002


Neues Rekordergebnis in Nokiaoption Euro STOXX Future mit Umsatzplus von 90 Prozent

Der internationale Terminmarkt Eurex hat im April über 56 Mio. Kontrakte gehandelt und abgewickelt. Gegenüber dem April 2001 legte die weltgrößte Terminbörse dabei um rund fünf Prozent zu. Damit setzte Eurex in den ersten vier Handelsmonaten des Jahres 241 Mio. Kontrakte um und damit rund 25 Mio. Kontrakte oder 11 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Herausragend war im April erneut das Ergebnis der Optionen auf Nokia, die mit über 2 Mio. Kontrakten einen neuen weltweiten Umsatzrekord erzielten.

Umsatzstärkstes Segment war im April wieder das Fixed Income Segment mit 31 Mio. Kontrakten. Die Kapitalmarktprodukte an Eurex waren mit diesem Ergebnis auch im April die erfolgreichste Börsen-Derivatefamilie der Welt: Umsatzstärkster Kontrakt in diesem Segment und an Eurex insgesamt war der Euro-Bund-Future mit 13 Mio. Kontrakten, vor dem Euro-Bobl-Future mit 8,2 Mio. Kontrakten und dem Euro-Schatz-Future mit 7,9 Mio. Kontrakten.

Auf aktienbasierte Derivate entfielen im April rund 25 Mio. Kontrakte. Sie teilen sich auf in 11,3 Mio. Kontrakte im Segment Aktienindexderivate und 13,6 Mio. Kontrakte im Segment Aktienoptionen. Das entspricht einer Steigerung zum April 2001 um 32 Prozent bei den Futures und Optionen auf Indizes, während die Aktienoptionen um 10 Prozent zulegten. Bei den Aktienindexderivaten lag der Future auf den Dow Jones Euro STOXX 50 mit 3,6 Mio. Kontrakten vorn und erzielte ein Umsatzplus von 90 Prozent, gefolgt von der Option auf den DAX mit 3,5 Mio. Kontrakten, die leicht über Vorjahresniveau lag. Die Option auf den Dow Jones Euro STOXX 50 lag mit 1,8 Mio. Kontrakten rund 48 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Im Segment Aktienoptionen lagen im zurückliegenden Handelsmonat die Option auf Aktien von Nokia mit über zwei Mio. Kontrakten und einem Umsatzplus von 71 Prozent zum Vorjahresmonat vorn. Der Umsatz in Nokia-Optionen markiert zugleich einen neuen Rekord (März 2002: 1,98 Mio. Kontrakte). An zweiter Stelle lag im April die Option auf DaimlerChrysler mit einem Umsatz von 1,8 Mio. Kontrakten (plus 29 Prozent) vor der Option auf Deutsche Telekom, die mit 1,2 Mio. Kontrakten leicht unter Vorjahresniveau lag. Bei den Optionen auf Aktien aus dem Euro STOXX-Index legten besonders die Niederländische Aktienoptionen zu, KPN mit 30.000 Kontrakten (plus 560 Prozent), Royal Dutch mit 16.000 Kontrakten (plus 180 Prozent) und ABN Amro mit ebenfalls 16.000 Kontrakten (plus 320 Prozent).

| Media-Relations
Weitere Informationen:
http://www.media-relations.deutsche-boerse.com

Weitere Berichte zu: Aktienoption Kontrakt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt verhaltener
27.07.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement

21.08.2017 | Informationstechnologie