Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex baut Indexderivatepalette weiter aus

03.04.2002


Neue Derivate auf die Branchen Automobil, Energie, Versicherungen und Gesundheitswesen Ferscha: Steuerungsinstrumente für gezieltes Risikomanagement Handel in vorhandenen STOXX Sektorindex-Produkten zieht deutlich an

Der internationale Terminmarkt Eurex baut seine Indexderivatepalette mit der Einführung neuer Branchenprodukte weiter aus. Zum 22. April führt Eurex Futures und Optionen auf die Branchen Automobil, Energie und Versicherungen des Euro STOXX-Index ein und erweitert damit das bestehende Produktangebot von insgesamt acht Futures und Optionen auf die Branchen Banken, Gesundheitswesen, Technologie und Telekommunikation um sechs weiter Branchenindexprodukte. Außerdem führt der Terminmarkt zum gleichen Termin Optionen auf den STOXX Sektorindex Gesundheitswesen ein. Bislang sind auf den breiten Europa-Index Futures auf die Branchen Banken, Gesundheit, Technologie und Telekommunikation handelbar.

Die hohe Nachfrage der Marktteilnehmer nach Sektorindexprodukten basiert nach Aussage von Eurex auf der zunehmenden Umsetzung von Handelsstrategien, die sich an einzelnen Branchen ausrichten. Immer mehr institutionelle Anleger schätzten die Vorteile von Branchenderivaten, wie der weiteren Diversifizierungsmöglichkeiten. Ausserdem steige die Zahl von Sektorprodukten im Kassamarkt wie Exchange Traded Funds oder Indexzertifikaten und ein aktiver OTC-Handel unterstreiche diesen Trend.

Eurex CEO Rudolf Ferscha sagte: "Die Sektorindexprodukte haben ein sehr großes Potenzial. Mit dieser Produktinnovation bieten wir Eurex Teilnehmern Steuerungsinstrumente für deren gezieltes Risikomanagement und sorgen damit für höchste Wertschöpfung bei unseren Kunden. Eurex ist im Indexderivate-Bereich eine der weltweit erfolgreichsten Terminbörsen mit den höchsten Wachstumsraten."

Eurex ist im Geschäftsjahr 2002 im Handel mit Futures und Optionen auf die Sektorindizes auf den DJ Euro STOXX SM sehr erfolgreich: Im Januar und Februar 2002 hat Eurex jeweils rund 200.000 Kontrakte gehandelt und lag damit rund 140 Prozent über dem Dezember 2001; gegenüber dem November 2001 hat sich das Ergebnis sogar vervierfacht. Eurex hatte am 19. März 2001 die ersten acht Futureskontrakte auf Branchenindizes des Dow Jones STOXX 600 SM und des Dow Jones Euro STOXX SM eingeführt, die jeweils den Euroraum bzw. Europa abdecken. Am 24. September 2001 wurden sie durch vier neue Optionskontrakte auf die Branchenindizes Banken, Technologie, Telekommunikation und Gesundheitswesen des Dow Jones Euro STOXX SM ergänzt.

| PRESSEMITTEILUNG

Weitere Berichte zu: Gesundheitswesen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2018 auf 2,4 Prozent
21.03.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Leichter Rückgang auf hohem Niveau
20.03.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Metalle verbinden ohne Schweißen

Kieler Prototyp für neue Verbindungstechnik wird auf Hannover Messe präsentiert

Schweißen ist noch immer die Standardtechnik, um Metalle miteinander zu verbinden. Doch das aufwändige Verfahren unter hohen Temperaturen ist nicht überall...

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Im Focus: Spider silk key to new bone-fixing composite

University of Connecticut researchers have created a biodegradable composite made of silk fibers that can be used to repair broken load-bearing bones without the complications sometimes presented by other materials.

Repairing major load-bearing bones such as those in the leg can be a long and uncomfortable process.

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Metalle verbinden ohne Schweißen

23.04.2018 | HANNOVER MESSE

Revolutionär: Ein Algensaft deckt täglichen Vitamin-B12-Bedarf

23.04.2018 | Medizin Gesundheit

Wie zerfallen kleinste Bleiteilchen?

23.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics