Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die KfW stellt Tunesien 43 Mio DM für den Umweltschutz zur Verfügung

20.11.2001


Die KfW unterstützt den Umweltschutz in Tunesien mit insgesamt 43 Mio DM. In Tunis unterzeichnete die Bank vergangene Woche mit dem tunesischen Außenministerium und der nationalen Umweltbehörde Agence Nationale de Protection de l’Environnement (ANPE) die Verträge für den Bau unterschiedlicher Abfallanlagen:

Eine 18 Mio DM-Verbundfinanzierung ermöglicht den Bau von drei Hausmülldeponien mit Umladestationen in den Gouvernoraten Bizerte, Kairouan und Sousse. Bisher wurde die jährlich ansteigende Abfallmenge auf sogenannten "wilden" Deponien gelagert. Durch den Bau der Hausmülldeponien verringern sich das Umweltrisiko für Boden, Wasser und Luft sowie die Gesundheitsrisiken für den Menschen.

Mit weiteren 25 Mio DM unterstützt die KfW den Bau eines Entsorgungszentrums für industrielle Sonderabfälle in Jradou (Zentralregion). Zudem wird ein effizientes Überwachungs- und Kontrollsystem für das Entsorgungszentrum errichtet. Das Entsorgungszentrum wird die erste tunesische Deponie für die jährlich anfallenden 260 000 Tonnen Sondermüll sein.

Die Verträge beider Projekte sehen vor, dass der Betrieb der Anlagen durch erfahrene private Betreiber geleitet werden soll.

Mit beiden Projekten wird das 1961 begonnene Engagement der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit mit Tunesien fortgesetzt. Insgesamt stellte die KfW Tunesien bislang rund 2,1 Mrd DM zur Verfügung.

Die Mittel für die KfW-Projekte stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie werden über die KfW im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt.

Sonja Contzen | ots

Weitere Berichte zu: Entsorgungszentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten