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Mittelstand: Zahl investierender Unternehmen stabil

25.11.2005


Bei Vorstellung der neuesten volkswirtschaftlichen Studie zum Mittelstand hatte der Vorstandssprecher der KfW-Bankengruppe, Hans Reich, einen kleinen Lichtblick zu verkünden. Die Anzahl der investierenden Unternehmen blieb mit 1,6 Millionen in 2004 auf dem Stand des Vorjahresniveaus. Reich wertete das Umfrageergebnis als Indiz für ein Ende der konjunkturellen Talsohle für den Mittelstand. Im verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich das Investitionsvolumen zwischen 2003 und 2004 um sechs Prozent auf 35 Milliarden Euro. Der Gesamttrend verzeichnete allerdings ein Minus von zehn Prozent auf 172 Milliarden Euro. Als Hauptursache für den erneuten Rückgang des Gesamtvolumens wurde die schwache Binnenkonjunktur genannt.



Im Unterschied zu den Großunternehmen, die von vergleichsweise hohen Exportgeschäften profitieren, bleibt der Mittelstand weit stärker auf die Inlandsnachfrage angewiesen. Auf eine Trendwende wird der deutsche Mittelstand hier noch warten müssen. Nach Angaben von Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchener ifo-Instituts kommt die Binnenkonjunktur nur schleppend voran. Im November sank der entsprechende Index um 0,9 auf 95,5 Punkte. Steigende Tendenzen gibt es hingegen bei den besten Anlageangeboten für festverzinsliche Geldanlagen. Die besten Zinsen für Tages- und Festgelder hier im Überlick: -Tagesgeld: WPH Driver & Bengsch, Cortal Consors und die DaimlerChrysler Bank mit 4,00 Prozent, -Laufzeit bis zu einem Jahr: Citibank und BMW Bank mit 6,00 Prozent, -Laufzeit zwischen einem und drei Jahren: PB Reithinger und Vakifbank International mit 3,50 Prozent, -Laufzeit zwischen drei und sechs Jahren: EECH und Pauly Biskuit mit 7,25 Prozent.

Joerg Forthmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.mummert-communications.de

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