Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Greenpeace zeichnet Hersteller für PVC-freie Wasserrohre aus

26.09.2001


Markenlizenz für aquatherm: Grüne Wasserrohre sind auch ökologisch auf der grünen Seite

Wasserrohre ohne umweltschädliches PVC sind ein umweltfreundliches und zukunftsfähiges Produkt. Deshalb hat die Greenpeace Media GmbH jetzt die Firma aquatherm für die Herstellung von PVC-freien Wasserohren ausgezeichnet. Der im Sauerland und dem sächsischen Radeberg ansässige Rohrleitungshersteller kann in Zukunft sein Produkt "fusiotherm(r)", ein PVC-freies Rohrsystem aus Polypropylen, mit der Marke "future product approved by Greenpeace" kennzeichnen. Mit der Vergabe der Markenlizenz für dieses Produkt will Greenpeace ein Zeichen für umweltfreundliche Alternativen ohne PVC setzen.

Die grünfarbigen "fusiotherm(r)" Rohre sind eine ökologische und technische Alternative zu herkömmlichen PVC- und Kupferleitungen. Aufgrund seines Chlorgehaltes ist sowohl die Herstellung als auch die Anwendung und Entsorgung von PVC mit erheblichen ökologischen Risiken verbunden. Bei der Müllverbrennung von PVC-haltigen Produkten entstehen Dioxine und Salzsäure. Beide Gifte müssen aufwendig und teuer entsorgt werden. Auch Kupfer, das gerade in den ersten Monaten nach einer Kupferrohr-Hausinstallation in erhöhten Konzentrationen auftritt, kann gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen. Greenpeace fordert den Verzicht auf PVC und fördert den Einsatz der PVC-Alternativen wie z. B. Polypropylen.

Das "fusiotherm(r)" System ist hygienisch einwandfrei sowie physiologisch und mikrobiologisch unbedenklich. Polypropylen eignet sich aufgrund seiner hygienischen Eigenschaften im Kontakt mit Lebensmitteln hervorragend als Werkstoff für Trinkwasserrrohre. Es ist recyclebar und ist ein langlebiger Werkstoff. Seine technische Eignung hat das "fusiotherm(r)" System der Firma aquatherm in mehr als 25 Jahren der weltweiten Anwendung unter Beweis gestellt. Es überzeugt auch durch seine Installations- und Verbindungstechnik. Durch Erwärmen von Rohrende und Verbindungsteil verschmilzt der Kunststoff nach dem Fügen der Elemente zu einer Masse.

Mit der Marke "future product" will Greenpeace zum Wandel der Wirtschaft beitragen. Ökonomische und ökologische Interessen müssen kein Widerspruch sein, wie das Beispiel des "fusiotherm(r)" - Systems beweist. Mit der Kaufentscheidung für ein "future product approved by Greenpeace" können umweltbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher Einfluss auf den Markt nehmen, indem sie sich für beste Qualität mit hohen ökologischen und sozialen Standards entscheiden. Die Lizenz wurde bisher für Nahrungsmittel, Holz- und Papierprodukte vergeben.

Susanne Hartleitner | ots
Weitere Informationen:
http://www.greenpeace.de.
http://www.aquatherm.de.

Weitere Berichte zu: PVC

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie