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RCM starten in den Handel, chinesisches IPO Shenhua sorgt ab Montag für Spannung

10.06.2005


Mit einer positiven Tendenz gingen die deutschen Börsen heute ins Wochenende. Kursgewinne auf breiter Front sorgten trotz Regen für sonnige Stimmung.

Mit der RCM Beteiligungs AG (WKN 511 720) gab heute ein weiteres Unternehmen sein Börsendebüt. Allerdings handelt es sich bei den Papieren um eine Privatplatzierung und nicht um ein IPO. Am Berliner Börsenplatz zeigten die Anleger Interesse an den Papieren wie ein Blick in das offene Orderbuch zeigte. RCM starteten in Berlin mit einem Eröffnungspreis von 1,42 Euro, der im Handelsverlauf bis zum Mittag auf 1,28 Euro bröckelte. Die RCM Beteiligungs AG ist eine achtzigprozentige Tochter der SM Wirtschaftsberatungs AG, einem Finanzdienstleister aus Sindelfingen. Platziert wurden zwei Mio. Aktien. Laut GSC Research ist die RCM Beteiligungs AG aktiver Bestandshalter von Immobilien aus Zwangsversteigerungen in Ostdeutschland.

Zu den Berliner HotStocks gehörte heute auch der Windkraftanlagenbauer Nordex (WKN A0D 655). Das Unternehmen überzeugte die Börse heute mit einer Meldung, nach der man für das laufende Quartal den höchsten Auftragseingang seiner Geschichte verzeichne. Seit April seien Bestellungen im Wert von 123 Millionen Euro eingegangen, so Nordex in seiner heute veröffentlichten Meldung weiter. Zudem wolle das Unternehmen im laufenden Quartal an der Gewinnschwelle operieren. Für das kommende Jahr wurden Gewinne angekündigt. In Berlin legten die Aktien um über 17 Prozent auf 3,33 Euro zu.

Schwarze Zahlen in naher Zukunft kündigte heute auch Infineon (WKN 623 100) an. Wie der Halbleiter-Hersteller heute in München verlautbarte, habe der Konzern seinen Rückstand auf den weltgrößten Chipproduzenten auf zwei bis vier Monate verringert. Dies war eine Anspielung auf die vor einigen Monaten geäußerte Erkenntnis von Infineon-Chef Wolfang Ziebert, Infineon hinke sechs Monate hinter der südkoreanischen Samsung Electronics Co. Ltd. hinterher. Im laufenden Geschäftsjahr 2004/2005 sollen trotz schwieriger Bedingungen operativ schwarze Zahlen geschrieben werden. In Berlin legten die Aktien um fast fünf Prozent auf 7,67 Euro je Aktie zu.

Nach einer etwas ruhigeren Phase scheint wieder mehr Schwung in den chinesischen Aktienmarkt zu kommen. So steht für nächste Woche im Land der Mitte ein Rekord-Börsengang an. Der chinesische Kohlekonzern Shenhua wird nächste Woche an der Börse starten. Mit einem Emissionsvolumen von umgerechnet rd. 2,35 Mrd. Euro ist dieser Börsengang laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) bislang der weltweit größte. Wie Shenhua am Mittwoch mitteilte, sollen rund drei Milliarden Aktien zu je 7,50 Hongkong- Dollar (rd. 0,79 Euro) verkauft werden. Die Preisspanne hatte zwischen 7,25 und 9,25 Hongkong-Dollar gelegen. Trotz der positiven Reaktion der privaten und institutionellen Anleger habe man bei der derzeit schwierigen Marktlage einen konservativen Preis gewählt, so die FTD weiter.

Die Aktien sind selbstverständlich ab nächster Woche auch in Berlin handelbar. Voraussichtlicher Handelsstart für die Shenhua- Originalaktien (WKN A0E RK4) ist Montag, der 14.06. Die an der Börse Hongkong gehandelten H-Aktien von Shenhua (WKN A0E RVP) werden vermutlich ab dem 15.06. in Berlin gehandelt.

"Anleger handeln auf eigene Gefahr". Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen (www.berlinerboerse.de) der Berliner Börse AG."

Petra Greif | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.berlinerboerse.de

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