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Börsenhandel auch am Himmelfahrtstag

04.05.2005

Etwas besser gestartet, im Verlauf abbröckelnd, so heute die Entwicklung an der Berliner Börse, zumindest beim Blick auf die DAX- Werte. Wochen mit Feiertagsunterbrechungen sind üblicherweise an der Börse schwierige Wochen. In der Regel fehlen etliche Marktteilnehmer, die solche Wochen für Urlaub nutzen. Das Problem früherer Zeiten, dass Anleger hierzulande am Himmelfahrtstag nicht auf die Entwicklungen an ausländischen Börsen reagieren konnten, ist längst behoben. An der Berliner Börse wird am morgigen Himmelfahrtstag gehandelt. Anleger können auch morgen wie üblich von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr Aktien, Publikumsfonds und Anleihen an der Berliner Börse kaufen und verkaufen.

Die Aufmerksamkeit der Anleger galt heute diversen Unternehmens- Quartalsberichten. Mit anziehender Tendenz reagierte der Kurs von Allianz (WKN: 840 400) auf eine entsprechende Quartals- Veröffentlichung in der es hieß, dass ein Gewinnschub verbucht wurde. Auch Linde (WKN: 648 300) legten zu. Dort hieß es u. a.: Umsatz steigt per Ende März um 6,9 Prozent - Operatives Ergebnis verbessert sich um 13,0 Prozent, Ausblick bestätigt: Für das Gesamtjahr Anstieg von Umsatz und Ergebnis erwartet. Bei Continental (WKN: 543 900) hätten die Anleger offenbar nicht nur die jetzt vorgelegten guten Zahlen sondern noch bessere Zahlen erwartet, so hieß es auf dem Parkett. Der Kurs, der knapp behauptet in den Handel startete, lag gegen Mittag in Berlin um 3,6 Prozent unter seinem gestrigen Niveau.

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Immer mal wieder Fantasie war in der Vergangenheit in dem australischen Rohstoffwert Tiger Resources zu beobachten (WKN: A0C AJF). Heute rutschte der Kurs um über 20 Prozent zurück. Gestern wurde dieser Titel lebhaft gehandelt. Das Preisniveau von 0,125 Euro am 2. Mai verbesserte sich gestern auf 0,172 Euro. Anleger hätten darauf spekuliert, dass die Meldung, dass das Unternehmen ein agreement über ein paar Kupferminen erzielen konnte, den Wert an der Heimatbörse beflügeln würde. Nachdem an der australischen Heimatbörse keine wesentliche Reaktion erfolgte, hätte sich auch hier die Nachfrage wieder beruhigt, so der Kommentar auf dem Börsenparkett.

SLOVNAFT (WKN: 888 895) ein Energieversorger aus der slowakischen Republik gab heute Kursterrain ab. Der Rückblick auf die Performance in diesem Jahr zeigt allerdings einen kräftigen Kursfortschritt. Am 6. Januar 2005 wurde die Aktie in Berlin mit 75 Euro bezahlt, heute Mittag lag der Kurs bei 85 Euro. An der Berliner Börse sind zur Zeit zwei slowakische Unternehmen handelbar. Die Finanical Times Deutschland stellte vor kurzem in einem Teil einer Slowakei-Beilage zur dortigen Börse die Frage, wo der Reiz für ausländische Investoren liegen solle beim Blick auf einen geradezu winzigen Kapitalmarkt mit extrem geringer Liquidität und kaum größeren Titeln. Der Reiz liege genau darin, beantwortet der Schreiber. Denn eben diese Knappheit habe die Börse in Bratislava in den vergangenen Jahren zu einem Geheimtipp für Osteuropa-Anleger gemacht. Das geringe Angebot an slowakischen Titeln habe es ermöglicht, die Kurse von Aktien, Anleihen und Währung mit relativ niedrigem Einsatz nach oben zu treiben und damit hohe Renditen zu erzielen. So, ein Teil einer Betrachtung in der Beilage der Financial Times Deutschland.

Mit einem Kursplus von gut 10 Prozent positionierten sich die Aktien von IM Internationalmedia AG (WKN: 548 880) in Berlin gut. Heute wurde bekannt, dass die IM Internationalmedia AG nach vorläufigen Schätzungen im ersten Quartal 2005 bei einem Umsatz von ca. 8,0Mio. Euro ein deutlich positives Gesamtergebnis in Höhe von ca. 1,4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum -4,6 Mio. Euro) erzielt hat. Die Geschäftstätigkeit der weltweit operierenden Firma besteht in den Entwicklung, Finanzierung, Produktion und Distribution von internationalen Kinospielfilmen. Dabei greift das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf sein großes Filmentwicklungsportfolio, die innovative Finanzierungskompetenz sowie die Partnerschaft mit den großen US-Studios beim Vertrieb der Filme wie TERMINATOR 3, Gangs of New York oder ALEXANDER zurück.

Eva Klose | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.boerse-berlin-bremen.de

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