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Firmenchefs erwarten starkes Jahr

26.01.2005


Überregulierung größter Risikofaktor / Investitionen in Corporate Governance, Risikomanagement und Compliance zahlen sich aus / PwC befragte mehr als 1.300 CEOs weltweit

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Als schwierig, teuer und langwierig bewerten die meisten Chief Executive Officer (CEOs) den Aufbau eines weltweiten Risikomanagements, nachhaltiger Corporate Governance-Systeme und die Einhaltung der immer komplexeren internationalen Rechtsvorschriften (Compliance). Dennoch sind weltweit 58 Prozent der Firmenchefs davon überzeugt, dass sich die Anstrengungen in diesen Bereichen auszahlen werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Global CEO Survey von PricewaterhouseCoopers (PwC), der auf dem World Economic Forum in Davos vorgestellt wurde.

"Die Anpassung an neue rechtliche Vorschriften war in den vergangenen dreieinhalb Jahren keine einfache Aufgabe für Firmenlenker. Dass sich die Anstrengungen lohnen, zeigt sich bei den Unternehmen, die die Ausgaben eher als Investition denn als Kostentreiber bewerten," erläutert Samuel A. DiPiazza, CEO von PricewaterhouseCoopers.


56 Prozent der befragten CEOs gaben an, dass durch die Stärkung von Corporate Governance, Risikomanagement und Compliance das Ansehen von Unternehmen und Marke steigt. 43 Prozent versprechen sich Wettbewerbsvorteile und sind überzeugt, den Unternehmenswert nachhaltig erhöhen zu können.

Die Mehrheit der befragten Unternehmer ist überzeugt, dass sie auf mögliche Verschärfungen nationaler Vorschriften reagieren können. Nur ein Viertel der Befragten ist jedoch zuversichtlich, auch den Anforderungen im Ausland schnell und effizient entsprechen zu können.

Optimistische Erwartungen

Bei der Beurteilung der Wachstumschancen sind die Manager optimistisch: 91 Prozent der CEOs weltweit rechnen in den nächsten zwölf Monaten mit wachsenden Erträgen, deutlich mehr als in den Vorjahren (2003: 84 Prozent, 2002: 72 Prozent).

"Sehr optimistisch" sehen 31 Prozent der europäischen Unternehmenschefs in die Zukunft, zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. In den USA sind es dagegen 38 Prozent, in Asien 45 Prozent und in Südamerika 49 Prozent. 57 Prozent der europäischen CEOs planen höhere Investitionen, 54 Prozent wollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöhen und 44 Prozent kündigen die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter an.

Wie im Vorjahr sehen die Firmenlenker die Überregulierung als größtes Wachstumshindernis für ihre Unternehmen. Diese Meinung teilen 39 Prozent der europäischen CEOs.

Befragungsmethode und Beteiligung

Die achte Studie dieser Serie trägt den Titel Bold Ambitions, Careful Choices. Insgesamt haben weltweit 1.324 CEOs an der Befragung teilgenommen (392 aus Europa, 224 aus den USA, 80 aus Kanada, 39 aus Mexiko, 257 aus Südamerika, 297 aus dem asiatisch-pazifischen Raum und 35 aus Afrika). 72 Prozent der teilnehmenden CEOs präsentieren Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, dem Vertrieb und dem Handel, 18 Prozent kommen aus der Finanzdienstleistungsbranche, zehn Prozent vertreten Technologie- und Medienunternehmen.

Oliver Heieck | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.pwc.com

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